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  <title>Remigrations-Song: Empörung reicht nicht</title>
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Warum Empörung da nicht reicht, <a class="link" href="https://www.moment.at/story/remigrations-song-fpoe/?utm_source=morgen.moment.at&utm_medium=newsletter&utm_campaign=morgenmoment" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">analysiert Natascha Strobl.</a></p><div class="embed"><a class="embed__url" href="https://www.moment.at/story/remigrations-song-fpoe/?utm_source=morgen.moment.at&utm_medium=newsletter&utm_campaign=morgenmoment" target="_blank"><div class="embed__content"><p class="embed__title"> &quot;Remigrations&quot;-Song der FPÖ: Fröhlicher KI-Faschismus </p><p class="embed__link"> Moment.at • Natascha Strobl </p></div><img class="embed__image embed__image--right" src="https://www.moment.at/wp-content/uploads/2026/06/this-machine-kills-fascists-e1781607680976.jpg"/></a></div><h2 class="heading" style="text-align:left;" id="2-in-was-fr-einer-welt-leben-wir-ei">#2 In was für einer Welt leben wir eigentlich?</h2><p class="paragraph" style="text-align:left;">Fast jedes Kind weltweit ist von mindestens einer Klimagefahr bedroht, zeigt der <a class="link" href="https://www.unicef.de/informieren/aktuelles/presse/-/klimakrise-bedroht-fast-jedes-kind-weltweit/399596?utm_source=morgen.moment.at&utm_medium=newsletter&utm_campaign=morgenmoment" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">&quot;Children&#39;s Climate Risk Report 2026&quot; von UNICEF.</a> Dazu zählen: Überschwemmungen, Dürren, Hitze, Brände, Sand- und Staubstürme sowie tropische Stürme. Rund 1,1 Milliarden Kinder sind von mindestens drei Klimagefahren gleichzeitig bedroht. Das sind fast die Hälfte aller Kinder auf der Welt. Mehr als vier Millionen Kinder leben in Regionen mit sechs sich überschneidenden Klimagefahren. </p><p class="paragraph" style="text-align:left;">Die Klimakrise ist meist eine Abfolge mehrerer Gefahren. Extreme Dürre zerstört beispielsweise Ernten, gefährdet die Ernährungssicherheit und begünstigt unkontrollierte Brände. Brände verschmutzen dabei die Luft und begünstigen Sturzfluten, weil die Böden Wasser nicht mehr gut aufnehmen können. Das fördert die Ausbreitung wasserbedingter Krankheiten. Häuser, Schulen und Krankenhäuser werden zerstört und Menschen vertrieben. Obdachlose Menschen sind der Klimakrise und ihren Folgen schutzlos ausgeliefert und noch anfälliger für weitere Gefahren. Kinder sind davon besonders betroffen. Ihre Körper entwickeln sich noch und können schlechter mit körperlichen und psychischen Belastungen umgehen. </p><p class="paragraph" style="text-align:left;">UNICEF ruft die Politik auf: </p><ol start="1"><li><p class="paragraph" style="text-align:left;">Emissionen zu verringern und dafür schnell aus fossilen Energieträgern aussteigen,</p></li><li><p class="paragraph" style="text-align:left;">Kindern in Anpassungsplänen Priorität zu geben,</p></li><li><p class="paragraph" style="text-align:left;">Kinder und Jugendliche bei Plänen und Strategien einzubeziehen. Dafür muss ihnen der Zugang zu Bildung, Wissen und Kompetenz gewährt werden.</p></li></ol><h2 class="heading" style="text-align:left;" id="3-meme-des-tages-wko">#3 Meme des Tages: WKO</h2><div class="image"><img alt="" class="image__image" style="" src="https://media.beehiiv.com/cdn-cgi/image/fit=scale-down,format=auto,onerror=redirect,quality=80/uploads/asset/file/1560daeb-42aa-458d-9716-768481b326c2/Meme-WKO-W%C3%B6rthersee.png?t=1781618411"/></div><p class="paragraph" style="text-align:left;">Die <a class="link" href="https://kaernten.orf.at/stories/3358638/?utm_source=morgen.moment.at&utm_medium=newsletter&utm_campaign=morgenmoment" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">Wirtschaftskammer (WKO) Kärnten will den Wörthersee neu einstufen lassen.</a> Vom &quot;natürlichen Wasserkörper&quot; zum &quot;erheblich veränderten Wasserkörper&quot;. Das würde weniger Naturschutz bedeuten und mehr Möglichkeiten, den See zu verbauen und wirtschaftlich zu nutzen. </p><p class="paragraph" style="text-align:left;">Bei der Argumentation der WKO sind wir uns unsicher, ob sie für oder gegen ihr eigenes Vorhaben argumentiert: Es gebe bereits viel verbautes Seeufer und der Klimawandel setze dem See zu. Zuletzt wurde auch der ökologische Zustand des Wörthersees von &quot;gut&quot; auf &quot;mäßig&quot; herabgesetzt. Grund dafür waren vor allem zu wenige Wasserpflanzen. Deshalb sei er kein natürlicher Wasserkörper mehr, also bräuchten wir auch nicht so zu tun. Sie nehmen den “mäßigen” Zustand des Sees als Ausrede, um ihm noch mehr zu schaden.</p><p class="paragraph" style="text-align:left;">Das alles spricht allerdings dafür, dass der See besser geschützt werden muss - nicht weniger. Um die Situation zu verbessern schlagen Naturschützer:innen zum Beispiel vor, dass harte Seeuferverbauungen rückgebaut werden und strengere Regeln für Motorboote gelten sollen. </p><p class="paragraph" style="text-align:left;">Das Vorhaben der WKO würde die Situation des Sees weiter verschlimmern. Und das nur wegen kurzfristiger wirtschaftlicher Interessen. Tourist:innen wollen Seen als intakten Naturraum genießen und besuchen sie deshalb. Naturschutz liegt also auch im Interesse der WKO - oder sollte es zumindest. </p><h2 class="heading" style="text-align:left;" id="4-moment-live">#4 MOMENT Live </h2><p class="paragraph" style="text-align:left;">In unserer wöchentlichen Live-Show (Mittwoch um 18 Uhr) geht es diese Woche um das Sparbudget und wer am stärksten davon profitiert. (Spoiler: Du bist es nicht.)</p><iframe allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen="true" class="youtube_embed" frameborder="0" height="100%" src="https://youtube.com/embed/EGVFv9kobtg" width="100%"></iframe><p class="paragraph" style="text-align:left;">Du kannst alle Videos immer auch <a class="link" href="https://www.youtube.com/@MomentMagazin/streams?utm_source=morgen.moment.at&utm_medium=newsletter&utm_campaign=morgenmoment" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">hier auf Youtube nachsehen.</a> </p><p class="paragraph" style="text-align:left;"></p><p class="paragraph" style="text-align:left;">Einen feinen Tag wünscht dir</p><p class="paragraph" style="text-align:left;">Lisa</p><h2 class="heading" style="text-align:left;" id="untersttze-momen-tat"><b>Unterstütze </b><span style="text-decoration:underline;"><b><a class="link" href="https://MOMENT.at?utm_source=morgen.moment.at&utm_medium=newsletter&utm_campaign=morgenmoment" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">MOMENT.at</a></b></span></h2><p class="paragraph" style="text-align:left;"><span style="text-decoration:underline;"><a class="link" href="https://MOMENT.at?utm_source=morgen.moment.at&utm_medium=newsletter&utm_campaign=morgenmoment" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">MOMENT.at</a></span> arbeitet unabhängig von Parteien, Banken und Konzernen. Damit das möglich ist, brauchen wir die Hilfe möglichst vieler Menschen. Alle Möglichkeiten, uns zu unterstützen, findest du <a class="link" href="https://www.moment.at/jetzt/?utm_source=morgen.moment.at&utm_medium=newsletter&utm_campaign=morgenmoment" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">hier. Jeder Euro macht einen Unterschied. Danke! </a></p></div></div>
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  <title>Brauchst du einen Führerschein?</title>
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  <pubDate>Mon, 15 Jun 2026 03:00:00 +0000</pubDate>
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Selbst im städtischen Raum. <a class="link" href="https://www.moment.at/story/fuehrerschein-ja-oder-nein/?utm_source=morgen.moment.at&utm_medium=newsletter&utm_campaign=morgenmoment" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">“Warum eigentlich?”, fragt sich Naz Küçüktekin in einem persönlichen Essay.</a></p><div class="embed"><a class="embed__url" href="https://www.moment.at/story/fuehrerschein-ja-oder-nein/?utm_source=morgen.moment.at&utm_medium=newsletter&utm_campaign=morgenmoment" target="_blank"><div class="embed__content"><p class="embed__title"> Braucht man wirklich noch einen Führerschein? </p><p class="embed__link"> Moment.at • Naz Küçüktekin </p></div><img class="embed__image embed__image--right" src="https://www.moment.at/wp-content/uploads/2026/06/PXL_20260611_161008559.jpg"/></a></div><h2 class="heading" style="text-align:left;" id="2-lesetipp">#2 Lesetipp</h2><p class="paragraph" style="text-align:left;">Frauen werden zur Zielscheibe - um Klicks zu generieren und um Frauen stumm zu machen. <a class="link" href="https://www.moment.at/story/unmoderierter-frauenhass-keine-offene-debatte/?utm_source=morgen.moment.at&utm_medium=newsletter&utm_campaign=morgenmoment" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">Barbara Blaha analysiert Frauenhass im Netz, den sie auch selbst erfahren musste.</a></p><div class="embed"><a class="embed__url" href="https://www.moment.at/story/unmoderierter-frauenhass-keine-offene-debatte/?utm_source=morgen.moment.at&utm_medium=newsletter&utm_campaign=morgenmoment" target="_blank"><div class="embed__content"><p class="embed__title"> Der Preis der Sichtbarkeit: Frauenhass im Internet </p><p class="embed__link"> Moment.at • Barbara Blaha </p></div><img class="embed__image embed__image--right" src="https://www.moment.at/wp-content/uploads/2026/06/Der_Preis_der_Sichtbarkeit_Frauenhass_MOMENT.jpg"/></a></div><h2 class="heading" style="text-align:left;" id="3-besser-wrde-gehen">#3 Besser würde gehen </h2><p class="paragraph" style="text-align:left;">Ein Volksbegehren fordert <a class="link" href="https://www.gratis-verhuetung.at/?utm_source=morgen.moment.at&utm_medium=newsletter&utm_campaign=morgenmoment" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">gratis Verhütung</a> für alle. Konkret lauten die Forderungen:</p><ol start="1"><li><p class="paragraph" style="text-align:left;">Kostenlose Kondome und Lecktücher in Apotheken und Drogerien</p></li><li><p class="paragraph" style="text-align:left;">Gratis hormonelle und nicht-hormonelle Verhütung</p></li><li><p class="paragraph" style="text-align:left;">Gratis Pille danach</p></li><li><p class="paragraph" style="text-align:left;">Kostenübernahme von Verhütungsberatung bei Ärzt:innen</p></li><li><p class="paragraph" style="text-align:left;">Umfassende sexualpädagogische Aufklärung in Schulen und anderen Bildungseinrichtungen</p></li></ol><p class="paragraph" style="text-align:left;">Fehlende oder falsche Verhütung sind ein Risiko - sowohl für die Betroffenen als auch für die Gesellschaft. Gratis Verhütungsmittel würden individuellen Schutz bieten und einen gesellschaftlichen Beitrag zur Eindämmung von sexuell übertragbaren Krankheiten leisten, heißt es. </p><p class="paragraph" style="text-align:left;">Dabei soll und darf das Einkommen nicht über die Verhütungsmethode entscheiden. Das ist in Österreich immer noch ein Problem. Im <a class="link" href="https://www.sozialministerium.gv.at/Services/Aktuelles/Archiv-2024/verhuetungsbericht.html?utm_source=morgen.moment.at&utm_medium=newsletter&utm_campaign=morgenmoment" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">Verhütungsbericht 2024</a> gaben 37 Prozent der befragten Frauen an, dass sie anders verhüten würden, wenn sie die Kosten nicht selbst tragen müssten. In manchen <a class="link" href="https://www.epfweb.org/sites/default/files/2026-02/CCInfoEU_A3_EN_2026_FEB22-HiRes.pdf?utm_source=morgen.moment.at&utm_medium=newsletter&utm_campaign=morgenmoment" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">anderen europäischen Ländern werden die Kosten zumindest teilweise übernommen. </a>Zum Beispiel in Frankreich, Luxemburg oder Portugal. </p><p class="paragraph" style="text-align:left;">16 Prozent der Befragten des Verhütungsberichts gaben außerdem an, nicht ausreichend über ihr bevorzugtes Verhütungsmittel zu wissen und sich gerne beraten lassen zu wollen. &quot;Wir haben alle ein Recht darauf, über unsere sexuelle Gesundheit aufgeklärt zu werden&quot;, schreiben die Initiator:innen des Volksbegehrens. Sie fordern, dass Verhütungsberatung keine Privatleistung mehr sein soll, sowie altersgerechte Aufklärung an Schulen</p><p class="paragraph" style="text-align:left;">Von 15. Juni bis 22. Juni 2026 kannst du das<a class="link" href="https://www.bmi.gv.at/411/volksbegehren_der_xx_gesetzgebungsperiode/gratis_verhuetung/start.html?utm_source=morgen.moment.at&utm_medium=newsletter&utm_campaign=morgenmoment" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"> Volksbegehren &quot;Gratis Verhütung für ALLE!&quot; </a>unterzeichnen. </p><h2 class="heading" style="text-align:left;" id="mehr-von-momen-tat">Mehr von <a class="link" href="http://MOMENT.at?utm_source=morgen.moment.at&utm_medium=newsletter&utm_campaign=morgenmoment" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">MOMENT.at</a></h2><ul><li><p class="paragraph" style="text-align:left;">Österreich muss eine EU-Richtlinie umsetzen, damit Frauen und Männer fair und transparent bezahlt werden. Wie Österreichs Wirtschaft darauf reagiert, siehst du <a class="link" href="https://www.instagram.com/p/DZeSu7eODYz/?utm_source=morgen.moment.at&utm_medium=newsletter&utm_campaign=morgenmoment" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">hier. </a>Alles was du über das Lohntransparenzgesetz wissen musst, findest du <a class="link" href="https://www.moment.at/story/lohntransparenz-gesetz/?utm_source=morgen.moment.at&utm_medium=newsletter&utm_campaign=morgenmoment" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">hier.</a></p></li></ul><h2 class="heading" style="text-align:left;" id="in-eigener-sache">In eigener Sache</h2><p class="paragraph" style="text-align:left;">Heute ziehen wir uns zurück, um neue Ideen zu sammeln, wie wir dich und möglichst viele andere auch in Zukunft bestmöglich informieren können. Deswegen gibt es morgen keinen Newsletter. Am Mittwoch kannst du deinen Tag aber wie gewohnt mit dem Morgenmoment starten. </p><p class="paragraph" style="text-align:left;">Hab zwei schöne Tage!</p><p class="paragraph" style="text-align:left;">Lisa</p><h2 class="heading" style="text-align:left;" id="untersttze-momen-tat"><b>Unterstütze </b><span style="text-decoration:underline;"><b><a class="link" href="https://MOMENT.at?utm_source=morgen.moment.at&utm_medium=newsletter&utm_campaign=morgenmoment" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">MOMENT.at</a></b></span></h2><p class="paragraph" style="text-align:left;"><span style="text-decoration:underline;"><a class="link" href="https://MOMENT.at?utm_source=morgen.moment.at&utm_medium=newsletter&utm_campaign=morgenmoment" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">MOMENT.at</a></span> arbeitet unabhängig von Parteien, Banken und Konzernen. Damit das möglich ist, brauchen wir die Hilfe möglichst vieler Menschen. Alle Möglichkeiten, uns zu unterstützen, findest du <a class="link" href="https://www.moment.at/jetzt/?utm_source=morgen.moment.at&utm_medium=newsletter&utm_campaign=morgenmoment" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">hier. Jeder Euro macht einen Unterschied. Danke! </a></p></div></div>
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  <title>Kinderbetreuung zum Vatertag</title>
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  <pubDate>Fri, 12 Jun 2026 03:00:00 +0000</pubDate>
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Kinderbetreuung ist hierzulande immer noch „Frauensache“. Momentum-Ökonomin Sophie Achleitner erklärt, <a class="link" href="https://www.moment.at/story/vaeterkarenz-nehmen-oesterreich/?utm_source=morgen.moment.at&utm_medium=newsletter&utm_campaign=morgenmoment" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">was die Politik an der Väterkarenz ändern sollte.</a></p><div class="embed"><a class="embed__url" href="https://www.moment.at/story/vaeterkarenz-nehmen-oesterreich/?utm_source=morgen.moment.at&utm_medium=newsletter&utm_campaign=morgenmoment" target="_blank"><div class="embed__content"><p class="embed__title"> Lieber Papa, ein Monat im Sommer reicht nicht </p><p class="embed__link"> Moment.at • Sophie Achleitner </p></div><img class="embed__image embed__image--right" src="https://www.moment.at/wp-content/uploads/2026/06/pexels-dmitry-rodionov-30680347-e1781181291536.jpg"/></a></div><h2 class="heading" style="text-align:left;" id="2-lesetipp">#2 Lesetipp</h2><p class="paragraph" style="text-align:left;">Der ORF bekommt einen neuen Chef. Was noch wichtiger ist als die neue Generaldirektion, <a class="link" href="https://www.moment.at/story/bestellung-orf-chef-orf-zukunftsforum/?utm_source=morgen.moment.at&utm_medium=newsletter&utm_campaign=morgenmoment" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">kommentiert Leonhard Dobusch.</a></p><div class="embed"><a class="embed__url" href="https://www.moment.at/story/bestellung-orf-chef-orf-zukunftsforum/?utm_source=morgen.moment.at&utm_medium=newsletter&utm_campaign=morgenmoment" target="_blank"><div class="embed__content"><p class="embed__title"> Nach der Wahl des ORF-Chefs ist vor dem ORF-Zukunftsforum </p><p class="embed__link"> Moment.at • Leonhard Dobusch </p></div><img class="embed__image embed__image--right" src="https://www.moment.at/wp-content/uploads/2026/06/ORF-Chef-Gesamtanlage_ORF-Zentrum_Kueniglberg_Eingangsansicht-1560x770.jpg"/></a></div><h2 class="heading" style="text-align:left;" id="2-hast-du-das-gesehen">#3 Noch ein Lesetipp </h2><p class="paragraph" style="text-align:left;">Clemens Pig ist also der neue ORF-Generaldirektor. Wer ist er? Wie ist er politisch zu verorten? Was hat er vor? Die Antworten auf die wichtigsten Fragen findest du<a class="link" href="https://www.moment.at/story/wer-ist-clemens-pig/?utm_source=morgen.moment.at&utm_medium=newsletter&utm_campaign=morgenmoment" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"> hier.</a> </p><div class="embed"><a class="embed__url" href="https://www.moment.at/story/wer-ist-clemens-pig/?utm_source=morgen.moment.at&utm_medium=newsletter&utm_campaign=morgenmoment" target="_blank"><div class="embed__content"><p class="embed__title"> Er ist der neue ORF-Generaldirektor </p><p class="embed__link"> Moment.at • Tom Schaffer </p></div><img class="embed__image embed__image--right" src="https://www.moment.at/wp-content/uploads/2026/06/clemens-pig-e1781185868259.jpg"/></a></div><h2 class="heading" style="text-align:left;" id="mehr-von-momen-tat">Mehr von <a class="link" href="http://MOMENT.at?utm_source=morgen.moment.at&utm_medium=newsletter&utm_campaign=morgenmoment" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">MOMENT.at</a></h2><ul><li><p class="paragraph" style="text-align:left;">“Die Zustimmung für queere Menschen nimmt ab”, so titelten mehrere Medien, als sie über eine neue Studie berichteten, die gesellschaftliche Haltungen einfängt. Warum die Formulier ein Problem ist, <a class="link" href="https://www.instagram.com/p/DZcT5UPgO5g/?utm_source=morgen.moment.at&utm_medium=newsletter&utm_campaign=morgenmoment" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">erklärt Yasmin.</a></p></li></ul><p class="paragraph" style="text-align:left;">Ein schönes Wochenende mit Vatertag wünscht dir</p><p class="paragraph" style="text-align:left;">Lisa</p><h2 class="heading" style="text-align:left;" id="untersttze-momen-tat"><b>Unterstütze </b><span style="text-decoration:underline;"><b><a class="link" href="https://MOMENT.at?utm_source=morgen.moment.at&utm_medium=newsletter&utm_campaign=morgenmoment" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">MOMENT.at</a></b></span></h2><p class="paragraph" style="text-align:left;"><span style="text-decoration:underline;"><a class="link" href="https://MOMENT.at?utm_source=morgen.moment.at&utm_medium=newsletter&utm_campaign=morgenmoment" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">MOMENT.at</a></span> arbeitet unabhängig von Parteien, Banken und Konzernen. Damit das möglich ist, brauchen wir die Hilfe möglichst vieler Menschen. Alle Möglichkeiten, uns zu unterstützen, findest du <a class="link" href="https://www.moment.at/jetzt/?utm_source=morgen.moment.at&utm_medium=newsletter&utm_campaign=morgenmoment" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">hier. Jeder Euro macht einen Unterschied. Danke! </a></p></div></div>
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  <title>Geld oder (Über)Leben</title>
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  <pubDate>Thu, 11 Jun 2026 03:00:00 +0000</pubDate>
  <atom:published>2026-06-11T03:00:00Z</atom:published>
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</style><div class='beehiiv__body'><div class="image"><img alt="" class="image__image" style="" src="https://media.beehiiv.com/cdn-cgi/image/fit=scale-down,format=auto,onerror=redirect,quality=80/uploads/asset/file/9c31cad5-ade6-468b-8625-43a2bba185ef/MoMo_3.png?t=1775117032"/></div><h2 class="heading" style="text-align:left;" id="guten-morgen">Guten Morgen!</h2><p class="paragraph" style="text-align:left;">Warum sollten wir unser Überleben sichern, wenn wir auch kurzfristig viel Geld verdienen können? Unser Morgenmoment im Zeichen von Kapital und Klima kommt heute von Sebastian Panny. </p><h2 class="heading" style="text-align:left;" id="1-mchtest-du-das-teilen">#1 Möchtest du das teilen?</h2><p class="paragraph" style="text-align:left;">Die österreichische Regierung spart im Sozialbereich. Blöd nur, dass uns das langfristig Geld kosten wird. Auf unserer neuen Kürzungslandkarte kannst du jetzt sehen,<a class="link" href="https://www.moment.at/story/die-kuerzungslandkarte-was-oesterreichs-sparpolitik-kostet?utm_source=morgen.moment.at&utm_medium=newsletter&utm_campaign=morgenmoment" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"> welche Projekte davon betroffen sind (und Spoiler: im nächsten Schritt soll sie zeigen, wieviel mehr Geld uns das “Sparen” wirklich kosten wird): </a></p><div class="embed"><a class="embed__url" href="https://www.moment.at/story/die-kuerzungslandkarte-was-oesterreichs-sparpolitik-kostet/?utm_source=morgen.moment.at&utm_medium=newsletter&utm_campaign=morgenmoment" target="_blank"><div class="embed__content"><p class="embed__title"> Die Kürzungslandkarte: Was Österreichs Sparpolitik tatsächlich kostet </p><p class="embed__link"> www.moment.at/story/die-kuerzungslandkarte-was-oesterreichs-sparpolitik-kostet </p></div><img class="embed__image embed__image--right" src="https://beehiiv-images-production.s3.amazonaws.com/uploads/asset/file/0c43ddad-89b6-4587-bc98-fe85b6e8175c/admin-ajax.png?t=1781101793"/></a></div><h2 class="heading" style="text-align:left;" id="2-so-knnte-es-auch-gehen">#2 So könnte es auch gehen</h2><p class="paragraph" style="text-align:left;"><span style="font-family:inherit;">Gestern hat Finanzminister Markus Marterbauer (SPÖ) das neue Budget der schwarz-rot-pinken Regierung vorgestellt. Es ist ein Sparbudget, das vor allem Haushalte und nicht Unternehmen trifft. </span></p><p class="paragraph" style="text-align:left;"><span style="font-family:inherit;">Die sozialen Einschnitte fallen stärker aus als befürchtet. Von den Sparmaßnahmen sind drei Viertel aller Haushalte betroffen. Im Verhältnis zum Einkommen treffen die Maßnahmen die untere Mittelschicht am stärksten. Im Schnitt kosten die größten Maßnahmen laut </span><span style="font-family:inherit;"><a class="link" href="https://www.momentum-institut.at/publikation/verteilungscheck-budget-2027-2028-sparen-am-falschen-platz/?utm_source=morgen.moment.at&utm_medium=newsletter&utm_campaign=morgenmoment" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">Berechnung des Momentum Instituts</a></span><span style="font-family:inherit;"> die Haushalte 277 Euro pro Jahr. Bis 2031 gibt die Regierung durch soziale Einschnitte 1,8 Milliarden Euro weniger aus.</span></p><p class="paragraph" style="text-align:left;"><span style="font-family:inherit;">Wir könnten das Budget natürlich auch sanieren, ohne bei den Ärmsten zu sparen. So könnte eine Vermögenssteuer nach norwegischem Vorbild 3,2 Milliarden Euro bringen. Eine Erbschaftssteuer könnte 1,4 Milliarden Euro einbringen, der Stopp von klimaschädlichen Subventionen ebenso.</span></p><p class="paragraph" style="text-align:left;"><span style="font-family:inherit;">Ideen gibt es viele. Nichts davon setzt die Regierung um.</span></p><div class="image"><img alt="" class="image__image" style="" src="https://media.beehiiv.com/cdn-cgi/image/fit=scale-down,format=auto,onerror=redirect,quality=80/uploads/asset/file/435138d7-cbf1-409f-ad88-e249d83e4eb7/Wie_die_Regierung_das_Budget_sanieren_k%C3%B6nnte__ohne_Einkommensarme_zu_treffen.png?t=1781095100"/></div><p class="paragraph" style="text-align:left;"><span style="font-family:inherit;">Sie kürzt woanders. Die größten Maßnahmen: 2027 verlieren viele Pensionen an Kaufkraft, Wer wenig Einkommen hat, muss in Zukunft außerdem höhere Beiträge für die Arbeitslosenversicherung zahlen. Die Regierung kürzt auch den Familienbonus teilweise, außerdem passt sie Familienleistungen nicht an die Inflation an. Wer ein hohes Einkommen hat, muss außerdem mehr Sozialversicherungsbeiträge zahlen.</span></p><p class="paragraph" style="text-align:left;">Das Sparbudget verlangt ärmeren Menschen mehr ab. Gleichzeitig kann es laut der Analyse des Momentum Instituts die schwächelnde Wirtschaft nicht beleben. Es gibt zwar auch positive Maßnahmen. Die gleichen die Einschnitte aber nicht aus.</p><h2 class="heading" style="text-align:left;" id="3-geld-oder-klima">#3 Geld oder Klima?</h2><p class="paragraph" style="text-align:left;">Mit dem Privatjet herumzudüsen und mit Yachten von Hafen zu Hafen zu cruisen, schadet dem Klima sehr offensichtlich. Leider zerstören Überreiche das Klima auch auf ganz anderen Wegen viel mehr. Das noch größere Problem als ihr Lebensstil ist nämlich ihr Überreichtum: Egal ob Geld, Unternehmensbesitz oder materielles Vermögen. All das belastet das Klima viel stärker, als man annehmen würde. Warum das so schädlich ist, <a class="link" href="https://www.moment.at/story/klimakiller-reichtum/?utm_source=morgen.moment.at&utm_medium=newsletter&utm_campaign=morgenmoment" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">haben wir hier für dich beschrieben.</a></p><p class="paragraph" style="text-align:left;">Laut einer neuen Berechnung von <a class="link" href="https://www.theguardian.com/environment/2026/jun/10/super-rich-assets-outsized-amount-climate-harm-study?utm_source=morgen.moment.at&utm_medium=newsletter&utm_campaign=morgenmoment" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">Greenpeace </a>schaden Überreiche alleine durch ihr Vermögen dem Klima in einem Ausmaß von einer Billion Dollar (1.000 Milliarden) pro Jahr. Das reichste Prozent ist so für ein Viertel aller Emissionen verantwortlich. Die arme Hälfte der Weltbevölkerung verantwortet zum Vergleich nur drei Prozent der Emissionen. Sie ist von der Klimakrise aber viel stärker betroffen.</p><p class="paragraph" style="text-align:left;">Auch Banken machen da fleißig mit. Ein neuer <a class="link" href="https://www.bankingonclimatechaos.org/?utm_source=morgen.moment.at&utm_medium=newsletter&utm_campaign=morgenmoment" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">Report </a>zeigt: Die größten Banken haben 2025 über 900 Milliarden Dollar in klimaschädliche Industrien investiert. Man sollte angesichts der Klimakrise meinen, dass die Investitionen der Banken in fossile Unternehmen sinken. Falsch gedacht: 2024 waren sie noch um 64 Milliarden Dollar niedriger. Die einzige gute Nachricht: 26 der größten 65 Banken haben ihre Finanzierung von fossilen Unternehmen zurückgefahren. Es wird aber immer noch viel zu viel Geld investiert.</p><p class="paragraph" style="text-align:left;">In der “Net-Zero Banking Alliance“ haben sich Banken eigentlich darauf geeinigt, bis 2050 klimaneutral zu investieren. Dann wurde Donald Trump Präsident, US-Banken stiegen in der Folge aus. 2025 wurde die Allianz ganz aufgelöst.</p><h2 class="heading" style="text-align:left;" id="4-moment-live">#4 MOMENT Live </h2><p class="paragraph" style="text-align:left;">Weils so schön war, haben wir in unserer wöchentlichen Live-Show (Mittwoch um 18 Uhr) gestern die Budgetrede von Markus Marterbauer live verfolgt und kommentiert. Falls du nicht genug davon bekommen kannst:</p><iframe allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen="true" class="youtube_embed" frameborder="0" height="100%" src="https://youtube.com/embed/ddD49ap60e4" width="100%"></iframe><p class="paragraph" style="text-align:left;">Du kannst die Videos immer auch <a class="link" href="https://www.youtube.com/@MomentMagazin/streams?utm_source=morgen.moment.at&utm_medium=newsletter&utm_campaign=morgenmoment" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">hier auf Youtube nachsehen.</a> </p><p class="paragraph" style="text-align:left;">Einen duften Donnerstag</p><p class="paragraph" style="text-align:left;">Sebastian</p><h2 class="heading" style="text-align:left;" id="untersttze-momen-tat"><b>Unterstütze </b><span style="text-decoration:underline;"><b><a class="link" href="https://MOMENT.at?utm_source=morgen.moment.at&utm_medium=newsletter&utm_campaign=morgenmoment" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">MOMENT.at</a></b></span></h2><p class="paragraph" style="text-align:left;"><span style="text-decoration:underline;"><a class="link" href="https://MOMENT.at?utm_source=morgen.moment.at&utm_medium=newsletter&utm_campaign=morgenmoment" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">MOMENT.at</a></span> arbeitet unabhängig von Parteien, Banken und Konzernen. Damit das möglich ist, brauchen wir die Hilfe möglichst vieler Menschen. Alle Möglichkeiten, uns zu unterstützen, findest du <a class="link" href="https://www.moment.at/jetzt/?utm_source=morgen.moment.at&utm_medium=newsletter&utm_campaign=morgenmoment" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">hier. Jeder Euro macht einen Unterschied. Danke! </a></p></div></div>
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  <title>Und täglich grüßt das ... Budget?</title>
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  <pubDate>Wed, 10 Jun 2026 03:00:00 +0000</pubDate>
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Ihre Traumwelt, in der wir ewig jung sind und arbeiten können (und wollen), geht an der Realität der arbeitenden Menschen aber vorbei, <a class="link" href="https://www.moment.at/story/industriellenvereinigung-hoeheres-pensionsalter/?utm_source=morgen.moment.at&utm_medium=newsletter&utm_campaign=morgenmoment" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">wie Natascha Strobl in ihrer neuen Kolumne kommentiert</a>.</p><div class="embed"><a class="embed__url" href="https://www.moment.at/story/industriellenvereinigung-hoeheres-pensionsalter/?utm_source=morgen.moment.at&utm_medium=newsletter&utm_campaign=morgenmoment" target="_blank"><div class="embed__content"><p class="embed__title"> Wie die Industriellenvereinigung Pensionsraub versucht </p><p class="embed__link"> Moment.at • Natascha Strobl </p></div><img class="embed__image embed__image--right" src="https://www.moment.at/wp-content/uploads/2026/06/georg-knill-iv-pressestunde.png"/></a></div><h2 class="heading" style="text-align:left;" id="2-in-was-fr-einer-welt-leben-wir-ei">#2 In was für einer Welt leben wir eigentlich?</h2><p class="paragraph" style="text-align:left;">Die Bundesregierung will mit dem <a class="link" href="https://www.moment.at/story/budget-verteilung-check/?utm_source=morgen.moment.at&utm_medium=newsletter&utm_campaign=morgenmoment" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">Doppelbudget 2027/28</a> die Lohnnebenkosten für Unternehmen senken. Schätzungen des <a class="link" href="https://www.momentum-institut.at/news/lohnnebenkosten-kuerzung-welche-konzerne-weniger-steuern-zahlen/?utm_source=morgen.moment.at&utm_medium=newsletter&utm_campaign=morgenmoment#" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">Momentum Instituts</a> zeigen, wie sich das auswirken wird: Große Konzerne zählen zu den wenigen Gewinnern des Sparpakets.</p><p class="paragraph" style="text-align:left;">Der Gewinn einiger Unternehmen wird durch die Senkung der Lohnnebenkosten stark ansteigen. Die größte Einsparung zeigt die Analyse bei der ÖBB, die allerdings von anderen Spareinschnitten hart getroffen ist, was unter dem Strich insgesamt weniger Mittel für die ÖBB bedeutet und wichtige Infrastrukturprojekte in die Zukunft verschiebt. </p><p class="paragraph" style="text-align:left;">Auf dem zweiten Platz landet der längst privatisierte Stahlproduzent Voestalpine mit rund zehn Millionen Euro und mit Billa und Spar zwei große Lebensmittelketten auf den Plätzen drei und vier. Weitere große Konzerne, wie die Erste Bank, die STRABAG und die OMV werden auch von den Plänen der Regierung profitieren.</p><p class="paragraph" style="text-align:left;"><a class="link" href="https://www.momentum-institut.at/grafik/lohnnebenkostenkuerzung-ohne-gegenfinanzierung-laesst-budgetdefizit-explodieren/?utm_source=morgen.moment.at&utm_medium=newsletter&utm_campaign=morgenmoment" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">Seit 2014</a> wurden die Lohnnebenkosten (das sind sozusagen die Sozialstaatsbeiträge der Konzerne) immer wieder gesenkt, wodurch dem Staat bereits knapp 3 Milliarden Euro pro Jahr entgehen. Rund die Hälfte der &quot;Ersparnis&quot; geht an die größten Konzerne im Land – das oberste Prozent. Statt an die Allgemeinheit fließt dieses Geld in die Profite der größten Konzerne und damit in die Hände ihrer reichen Eigentümer:innen. Während die Regierung also bei Familien, Arbeitnehmer:innen und Pensionist:innen kürzt, gibt es für die Reichsten wieder einmal Steuergeschenke.</p><h2 class="heading" style="text-align:left;" id="3-ignoriert">#3 Ignoriert</h2><p class="paragraph" style="text-align:left;">Eine kanadische <a class="link" href="https://pdf.sciencedirectassets.com/787236/1-s2.0-S3050579825X00036/1-s2.0-S3050579826000045/main.pdf?X-Amz-Security-Token=IQoJb3JpZ2luX2VjEAAaCXVzLWVhc3QtMSJGMEQCIEoYO8a4jYrsG4hj%2BsB9A2uvZUoD8FPQwzkz6v8RVoqxAiAJ8Li0lIQdvtoYsLQB6E1JhN%2F1TzIj2A9hbOODB6yIeSq8BQjJ%2F%2F%2F%2F%2F%2F%2F%2F%2F%2F8BEAUaDDA1OTAwMzU0Njg2NSIMazoOLlls5e%2BiiIABKpAFuiFl1hrLd7GsGX8o11W3ey3eH0GBwt9D4xU0AOz9fk4t0%2BXzs2Gd0OeXX0DrkS0NO5zT2qQQ4wZDFtmXjj8diAZcXt97sz2S2T5LkpAj4KSEubwFhQ1%2FRcruM%2B1EvF1lLKyFmj2hEadB65iF7CTjkZe5BW6hHBHYt3sCLv3LroiMh8lh%2Fzq19UQe9ir851giaSZwFqG%2BLZ0B0w7bGqzMRNEqq%2F6EO2QU0WTk0y1%2BdRpGc%2F%2FXvqLT6wTigcCMG3BB%2FP23a1MhboKS6H2WEI1lNoVvevOTokJ2BvXrDU7fHVEEbCgIAFeWtf50w5lT71OqsCnj98hbAe0hOnLPRTMNXV5aerpbZf124fs7si48YO9Isq%2F8MaGNd%2Fp%2BrDUnqwItUpIGmmT05J1hu5EKLP%2FWr7I%2BKfKH8WSgarQ%2FXgNjLrP2MBqd0S%2F8%2B2NKn0DnYmVOQJafQR3NGwMI%2Bzci%2BUm4J%2F%2BDPTOwr8xUWiwYHd4wdDZlNbFEObjnNdFa2CCCnOG%2F6iHD%2B4vWlHz64fgqeavBP5pFNH9%2FItjpCQYlHhNHwhCwOF%2BXLvCo8X8j9sW0ZU%2BMF2S%2F2TDOlkd92ilW3D%2F6Oj3%2F7lAN1bm66rO4noaMP1kNSyE4igNSvroWFv5aSrcemhHUoehVEQ0RdbpzLEfRv4vnuqnQ2ZR8zWZBXdP47y8D0dI1gN03YnlyXU2wIJh9kGdOVtie4VM88Cf56lrqvoJw5yxie0PzWAh6WqBWh1BEhyfKGJhM1k%2FX5hgF5alsFUmwQ67Gq2gmfX6D3b3iuQ7ZSyc3itCDsRwQ9dgrq%2BQ5kxJF3Mw52TNf28McUOUx4KPRRB9uKAYKoWWRZriltLH9uu%2BmKpEv8974zG4iZxgw5IOf0QY6sgETNFRaHIyl%2F4913mxA4W6UXm9RzY%2FofTyFp1HFXVADd4fWjKPXmUe9XwasF6D1B9X1wIeUFtvImybREI6rgN8IlYsv8upoqAP%2BSULsIMLc3IwMVMO7OMskK3raM%2FN%2FlkEqWON1yN5kY7IBWhJOhJBydWT%2B07%2BjCEPpFnVJHmDT0DFJ0%2B%2F6m7ZivEywBhQkbp%2Bw0t7X24MIEaDMKhERHDpDuPU2a1GUlEtwSvQc9auHh3tl&X-Amz-Algorithm=AWS4-HMAC-SHA256&X-Amz-Date=20260609T081956Z&X-Amz-SignedHeaders=host&X-Amz-Expires=300&X-Amz-Credential=ASIAQ3PHCVTY3PERV5BE%2F20260609%2Fus-east-1%2Fs3%2Faws4_request&X-Amz-Signature=bbe944842b5a8194e1694ef57aa32d0b4ef6af810728673274326be264d56863&hash=2f7266d9554e679f76a10e70ead1605544e91d3def6ccd756498ed511ad31f9e&host=68042c943591013ac2b2430a89b270f6af2c76d8dfd086a07176afe7c76c2c61&pii=S3050579826000045&tid=spdf-59c16fde-4034-4d3a-a235-ed6ede39c411&sid=6ae6578f7053814d3c398a011c9a55b9f6d7gxrqa&type=client&tsoh=d3d3LnNjaWVuY2VkaXJlY3QuY29t&rh=d3d3LnNjaWVuY2VkaXJlY3QuY29t&ua=1b1502515a0401580201&rr=a08eb6cf2855b86d&cc=at&utm_source=morgen.moment.at&utm_medium=newsletter&utm_campaign=morgenmoment" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">Studie</a> gibt erneut Einblicke in das Leben von Menschen mit Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung (ADHS). Der Fokus der Studie liegt auf „Masking“, also Strategien, die sich <a class="link" href="https://diversity-arts-culture.berlin/woerterbuch/neurodiversitaet-neurodivergenz?utm_source=morgen.moment.at&utm_medium=newsletter&utm_campaign=morgenmoment" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">neurodivergente</a> Menschen antrainieren, um sozialen Normen zu entsprechen. Sie versuchen sich anzupassen und gesellschaftliche Erwartungen zu erfüllen, um leichter persönliche Beziehungen aufbauen oder sich in ein Arbeitsumfeld integrieren können. </p><p class="paragraph" style="text-align:left;">Mehr als 90% der Befragten nutzen <a class="link" href="https://www.sfu.ca/sfunews/stories/2026/06/adults-with-adhd-may-pay-high-price-to-mask-traits-and-fit-in--s/?utm_source=morgen.moment.at&utm_medium=newsletter&utm_campaign=morgenmoment" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">verschiedene Strategien</a> zum Masking, um Ablehnung, Stigmatisierung oder Diskriminierung zu entgehen. Diese Fassade aufrecht zu halten ist enorm anstrengend. Befragte beschreiben Erschöpfung, Stress, Angst und depressive Symptome. Für viele von ihnen ist es jedoch noch schlimmer, nicht sie selbst sein zu können. Sie beschreiben ein Gefühl von Identitätsverlust, da sie ihre Persönlichkeit so häufig verstecken müssen. Oft fühlen sich zwischenmenschliche Beziehungen dadurch weniger nah und echt an.</p><p class="paragraph" style="text-align:left;">Masking führt außerdem dazu, dass die Probleme und Schwierigkeiten von Personen mit ADHS weniger gesehen werden. Vorurteile gegenüber Neurodivergenz bleiben so erhalten oder verstärken sich weiter. Nach wie vor gibt es strukturelle Problemen, etwa bei der Anerkennung und Behandlung von ADHS. Eine tiefere Auseinandersetzung mit ADHS und Masking kann Vorurteile abbauen und neue Behandlungsmethoden beleuchten. Und vor allem kann es neurodivergente Menschen entlasten und ihr Leben erleichtern.</p><h2 class="heading" style="text-align:left;" id="4-moment-live">#4 MOMENT Live </h2><p class="paragraph" style="text-align:left;">Finanzminister Markus Marterbauer hält heute seine Budgetrede. Wir hören noch einmal ganz genau hin. Statt wie sonst um 18:00 ist unsere Live-Sendung heute deshalb schon ab 10:00 am Start um direkt auf das Programm der Regierung zu reagieren.</p><iframe allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen="true" class="youtube_embed" frameborder="0" height="100%" src="https://youtube.com/embed/ddD49ap60e4" width="100%"></iframe><p class="paragraph" style="text-align:left;">Du kannst die Videos immer auch <a class="link" href="https://www.youtube.com/@MomentMagazin/streams?utm_source=morgen.moment.at&utm_medium=newsletter&utm_campaign=morgenmoment" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">hier auf Youtube nachsehen.</a> </p><p class="paragraph" style="text-align:left;">Einen aufgeweckten Mittwoch wünscht dir</p><p class="paragraph" style="text-align:left;">Luca</p><h2 class="heading" style="text-align:left;" id="untersttze-momen-tat"><b>Unterstütze </b><span style="text-decoration:underline;"><b><a class="link" href="https://MOMENT.at?utm_source=morgen.moment.at&utm_medium=newsletter&utm_campaign=morgenmoment" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">MOMENT.at</a></b></span></h2><p class="paragraph" style="text-align:left;"><span style="text-decoration:underline;"><a class="link" href="https://MOMENT.at?utm_source=morgen.moment.at&utm_medium=newsletter&utm_campaign=morgenmoment" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">MOMENT.at</a></span> arbeitet unabhängig von Parteien, Banken und Konzernen. Damit das möglich ist, brauchen wir die Hilfe möglichst vieler Menschen. Alle Möglichkeiten, uns zu unterstützen, findest du <a class="link" href="https://www.moment.at/jetzt/?utm_source=morgen.moment.at&utm_medium=newsletter&utm_campaign=morgenmoment" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">hier. Jeder Euro macht einen Unterschied. Danke! </a></p></div></div>
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  <title>Her mit dem guten Leben für alle!</title>
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  <pubDate>Tue, 09 Jun 2026 03:00:00 +0000</pubDate>
  <atom:published>2026-06-09T03:00:00Z</atom:published>
    <dc:creator>Moment Magazin</dc:creator>
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    <div class='beehiiv'><style>
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</style><div class='beehiiv__body'><div class="image"><img alt="" class="image__image" style="" src="https://media.beehiiv.com/cdn-cgi/image/fit=scale-down,format=auto,onerror=redirect,quality=80/uploads/asset/file/9c31cad5-ade6-468b-8625-43a2bba185ef/MoMo_3.png?t=1775117032"/></div><h2 class="heading" style="text-align:left;" id="guten-morgen">Guten Morgen!</h2><p class="paragraph" style="text-align:left;">Österreich lässt sich jedes Jahr Milliarden durch die Finger gehen. Dabei gäb es schöne Zukunftsvisionen, was man damit machen könnte. Dein träumerischer Morgenmoment kommt heute von Luca Niederdorfer.</p><h2 class="heading" style="text-align:left;" id="1-mchtest-du-das-teilen">#1 Möchtest du das teilen?</h2><p class="paragraph" style="text-align:left;">Kannst du dich noch an den brüllenden Präsidenten mit der Kettensäge erinnern? Javier Milei ist seit 2023 Präsident von Argentinien und die Kettensäge das Sinnbild dafür, wie er den Staat absägt. Warum ihn viele Konservative und auch Liberale trotzdem als erfolgreich ansehen und welche Mythen sie dabei um seinen Erfolg spinnen, <a class="link" href="https://www.moment.at/story/4-mythen-javier-milei-kettensaege/?utm_source=morgen.moment.at&utm_medium=newsletter&utm_campaign=morgenmoment" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">erklärt Laura May in Buenos Aires.</a></p><div class="embed"><a class="embed__url" href="https://www.moment.at/story/4-mythen-javier-milei-kettensaege/?utm_source=morgen.moment.at&utm_medium=newsletter&utm_campaign=morgenmoment" target="_blank"><div class="embed__content"><p class="embed__title"> Die Kettensäge funktioniert nicht </p><p class="embed__link"> Moment.at • Laura May </p></div><img class="embed__image embed__image--right" src="https://www.moment.at/wp-content/uploads/2026/06/President_Donald_Trump_meets_with_Argentinas_President_Javier_Milei_54348219476-1560x1040.jpg"/></a></div><h2 class="heading" style="text-align:left;" id="2-zahl-des-tages">#2 Zahl des Tages</h2><p class="paragraph" style="text-align:left;">Seit Österreich 2008 die Erbschaftssteuer abgeschafft hat haben allein die Erb:innen der 100 reichsten Menschen in Österreich <a class="link" href="https://www.attac.at/fileadmin/user_upload/dateien/presse/downloads/Attac-Insight_3_2026_Erbschaftssteuern.pdf?utm_source=morgen.moment.at&utm_medium=newsletter&utm_campaign=morgenmoment" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">76,4 Milliarden</a> Euro geerbt. Und dafür haben sie keinen einzigen Cent an Steuern gezahlt. Im Schnitt sind das 4,2 Milliarden Euro pro Jahr. Für so viel Geld müssten sonst rund 82.000 Menschen ein ganzes Jahr lang arbeiten. Anders als die Erb:innen müssten die aber Steuern darauf zahlen.</p><p class="paragraph" style="text-align:left;">Je nach <a class="link" href="https://www.momentum-institut.at/news/erbschaftssteuer-wer-wie-viel-zahlt/?utm_source=morgen.moment.at&utm_medium=newsletter&utm_campaign=morgenmoment" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">Erbschaftssteuer-Modell</a> sind so seit 2008 bis zu 36 Milliarden Euro an Steuereinnahmen weggefallen. Die NGO Attac hat all das berechnet. Sie schlägt eine <a class="link" href="https://www.attac.at/news/details/die-reichsten-erbten-764-mrd-euro-steuerfrei-auslaufen-der-erbschaftssteuer-schuf-enormes-steuerprivileg?utm_source=morgen.moment.at&utm_medium=newsletter&utm_campaign=morgenmoment" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">progressive Erbschaftssteuer</a> mit einem Freibetrag von 5 Millionen Euro vor. So könnte Österreich rund 2 Milliarden Euro pro Jahr einnehmen, was fast dem aktuellen Sparpaket entspricht. Und das jährliche Erbvolumen in Österreich wird in den nächsten Jahren weiter ansteigen. Ungefähr alle sieben Jahre verdoppelt sich das Vermögen von Österreichs Milliardär:innen - die es immer öfter einfach selbst nur geerbt haben. </p><p class="paragraph" style="text-align:left;">Während die Regierung also fast überall kürzt und massiv beim Sozialstaat spart, häufen die Reichsten immer mehr Vermögen an. Österreich braucht eine neue Erbschaftssteuer, damit alle ihren fairen Beitrag leisten. Wenn du dich jetzt fragst, ob du dann in Zukunft auch zahlen müsstest, probier am Besten unseren <a class="link" href="https://www.erbschaftssteuer-rechner.at/?utm_source=morgen.moment.at&utm_medium=newsletter&utm_campaign=morgenmoment" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">Erbschaftssteuer-Rechner</a> aus.</p><h2 class="heading" style="text-align:left;" id="3-hast-du-das-gesehen">#3 Hast du das gesehen?</h2><p class="paragraph" style="text-align:left;">Die ungarische Staatsanwaltschaft hat die Anklagen zu ungarischen Pride-Paraden fallengelassen. Die Anklagen richteten sich gegen Gergely Karácsony, den Bürgermeister von Budapest, und <a class="link" href="https://www.moment.at/story/pride-ungarn/?utm_source=morgen.moment.at&utm_medium=newsletter&utm_campaign=morgenmoment" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">Géza Buzás-Hábel</a>, den Organisator der Pride in Pécs. Sie waren auf Basis des ungarischen Anti-Pride-Gesetzes der früheren Regierung von Viktor Orbán angeklagt, dass der Europäische Gerichtshof aber im April für rechtswidrig erklärt hat.</p><p class="paragraph" style="text-align:left;">Der Beschluss ist ein wichtiger Schritt mit symbolischer Wirkung aber es braucht noch konkrete rechtliche Maßnahmen, die die Rechte von queeren Personen sicherstellen. <a class="link" href="https://www.amnesty.at/presse/ungarn-anklagen-gegen-organisatoren-von-budapest-und-p%C3%A9cs-pride-fallengelassen-wichtiger-erfolg-fuer-die-versammlungsfreiheit/?utm_source=morgen.moment.at&utm_medium=newsletter&utm_campaign=morgenmoment" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">Menschenrechtsorganisationen</a> fordern die neue Regierung unter Péter Magyar deswegen zum Handeln auf. </p><p class="paragraph" style="text-align:left;">Das <a class="link" href="https://www.hrw.org/news/2026/04/22/hungary-top-eu-court-rules-anti-lgbt-law-unlawful?utm_source=morgen.moment.at&utm_medium=newsletter&utm_campaign=morgenmoment" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">„Anti-LGBTQ-Propaganda-Gesetz“</a> von 2021 ist nach wie vor in Kraft, obwohl der Europäische Gerichtshof es ebenfalls für rechtswidrig erklärt hat. Die Pride-Paraden in <a class="link" href="https://budapestpride.hu/en/our-projects-2/?utm_source=morgen.moment.at&utm_medium=newsletter&utm_campaign=morgenmoment" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">Budapest</a> und Pécs finden aber auch dieses Jahr wieder statt.</p><h2 class="heading" style="text-align:left;" id="3-hast-du-das-gesehen">#4 Besser geht doch?</h2><p class="paragraph" style="text-align:left;">Der <a class="link" href="https://globaljusticeproject.wid.world/global-justice-report/?utm_source=morgen.moment.at&utm_medium=newsletter&utm_campaign=morgenmoment" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">Global Justice Report</a> des <a class="link" href="https://www.parisschoolofeconomics.eu/en/institutes-and-laboratories/world-inequality-lab/?utm_source=morgen.moment.at&utm_medium=newsletter&utm_campaign=morgenmoment" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">World Inequality Lab</a> zeigt, wie Menschen mehrere Krisen auf einmal meistern können. Denn eine gerechtere Welt und Klimaschutz schließen einander nicht aus. Im Kern der Vision steht die Idee der <a class="link" href="https://www.theguardian.com/environment/2026/jun/04/happiness-is-not-just-about-gdp-ambitious-plan-or-utopia?utm_source=chatgpt.com" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">“sufficiency”</a> (das Wort könnte man grob als “Genügsamkeit” übersetzen). </p><p class="paragraph" style="text-align:left;">Menschen sollen gut leben können, auch ohne immer höheren Ressourcenverbrauch und ständiges Wachstum. Die Autor:innen nennen dafür klare Maßnahmen, wie deutlich höhere Steuern auf Vermögen und Investitionen in Bildung, Gesundheit und soziale Dienstleistungen sowie erneuerbare Energien. Die Wirtschaft wäre stärker auf soziale Bereiche ausgelegt, die weniger Energie und Rohstoffe brauchen als viele Industriebranchen. </p><p class="paragraph" style="text-align:left;">Die Vision der Autor:innen klingt utopisch: Das Einkommen von knapp 90 Prozent der Weltbevölkerung soll sich demnach bis 2100 verdoppeln und die globale Vermögensungleichheit stark sinken. Die Arbeitszeit soll auf lange Sicht im Durchschnitt auf zweieinhalb Tage pro Woche sinken und die Erderhitzung könnte bis Ende des Jahrhunderts auf 1,8°C beschränkt werden. Die Autor:innen erkennen die extremen Hürden ihrer Vision und der aktuellen politischen Voraussetzungen an, aber wollen Menschen ermutigen und gesellschaftliche Unterstützung gewinnen. Die Botschaft: Eine Welt mit weniger Ungleichheit, höherer Lebensqualität für alle und stabilem Klima <a class="link" href="https://www.theguardian.com/commentisfree/2026/jun/04/a-good-life-for-the-99-isnt-a-pipe-dream-it-can-be-done-heres-how?utm_source=morgen.moment.at&utm_medium=newsletter&utm_campaign=morgenmoment" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">ist machbar</a>. Aber nur, wenn politische Entscheidungen entsprechend getroffen werden.</p><p class="paragraph" style="text-align:left;">Somit einen revolutionären Dienstag wünscht dir</p><p class="paragraph" style="text-align:left;">Luca</p><h2 class="heading" style="text-align:left;" id="untersttze-momen-tat"><b>Unterstütze </b><span style="text-decoration:underline;"><b><a class="link" href="https://MOMENT.at?utm_source=morgen.moment.at&utm_medium=newsletter&utm_campaign=morgenmoment" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">MOMENT.at</a></b></span></h2><p class="paragraph" style="text-align:left;"><span style="text-decoration:underline;"><a class="link" href="https://MOMENT.at?utm_source=morgen.moment.at&utm_medium=newsletter&utm_campaign=morgenmoment" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">MOMENT.at</a></span> arbeitet unabhängig von Parteien, Banken und Konzernen. Damit das möglich ist, brauchen wir die Hilfe möglichst vieler Menschen. Alle Möglichkeiten, uns zu unterstützen, findest du <a class="link" href="https://www.moment.at/jetzt/?utm_source=morgen.moment.at&utm_medium=newsletter&utm_campaign=morgenmoment" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">hier. Jeder Euro macht einen Unterschied. Danke! </a></p></div></div>
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  <title>Lohntransparenz per Gesetz: oder doch nicht?</title>
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  <pubDate>Mon, 08 Jun 2026 03:00:00 +0000</pubDate>
  <atom:published>2026-06-08T03:00:00Z</atom:published>
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Wieso das Lohntransparenzgesetz kurz vor Deadline doch zu kippen droht, <a class="link" href="https://www.moment.at/story/lohntransparenz-gesetz/?utm_source=morgen.moment.at&utm_medium=newsletter&utm_campaign=morgenmoment" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">erklärt Barbara Blaha in ihrem Video.</a></p><div class="embed"><a class="embed__url" href="https://www.moment.at/story/lohntransparenz-gesetz/?utm_source=morgen.moment.at&utm_medium=newsletter&utm_campaign=morgenmoment" target="_blank"><div class="embed__content"><p class="embed__title"> Sagt uns endlich, wie viel ihr uns bezahlt </p><p class="embed__link"> Moment.at • Barbara Blaha </p></div><img class="embed__image embed__image--right" src="https://www.moment.at/wp-content/uploads/2026/06/2026_06_01_Lohntransparenz_ThumbnailYoutube.png"/></a></div><h2 class="heading" style="text-align:left;" id="2-in-was-fr-einer-welt-leben-wir-ei">#2 In was für einer Welt leben wir eigentlich?</h2><p class="paragraph" style="text-align:left;">Die Zahl der Verurteilungen wegen rechtsextremer Straftaten nach dem Verbotsgesetz in Österreich ist <a class="link" href="https://www.derstandard.at/story/3000000323446/rechtsextremismus-verurteilungen-gestiegen-auch-mehr-diversionen?utm_source=morgen.moment.at&utm_medium=newsletter&utm_campaign=morgenmoment" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">gestiegen. </a>Das zeigen neue Zahlen aus einer <a class="link" href="https://www.parlament.gv.at/dokument/XXVIII/AB/5078/imfname_1761791.pdf?utm_source=morgen.moment.at&utm_medium=newsletter&utm_campaign=morgenmoment" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">parlamentarischen Anfrage an das Justizministerium.</a> So sind die Verurteilungen nach dem Verbotsgesetz von 2024 auf 2025 um 13 Fälle auf insgesamt 191 angestiegen.</p><p class="paragraph" style="text-align:left;">Erfasst werden dabei nicht bloß Anzeigen oder Verdachtsfälle, sondern abgeschlossene Gerichtsverfahren und Diversionen. Seit Jahren registrieren Polizei und Verfassungsschutz mehr rechtsextreme Vorfälle. Die steigenden Verurteilungen passen daher zu dem Trend zunehmender rechtsextremer Aktivitäten.</p><p class="paragraph" style="text-align:left;">Gerade die FPÖ stellt die Bedeutung rechtsextremer Vorfälle regelmäßig infrage oder spricht von Übertreibungen. Wenn sowohl Anzeigen als auch Verurteilungen steigen, lässt sich das Problem aber nicht einfach wegdiskutieren. Rechtsextremismus ist kein Thema einzelner Ausreißer, sondern ein wieder größer werdendes Problem und eine gesellschaftliche Herausforderung.</p><h2 class="heading" style="text-align:left;" id="3-zahl-des-tages">#3 Zahl des Tages</h2><p class="paragraph" style="text-align:left;">Die Zahl der Millionär:innen in Österreich wächst weiter, währenddessen steigt auch die Armutsgefährdung. Laut aktuellen Schätzungen<a class="link" href="https://orf.at/stories/3432351/?utm_source=morgen.moment.at&utm_medium=newsletter&utm_campaign=morgenmoment" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"> leben inzwischen mehr als 200.000 Vermögensmillionär:innen im Land.</a> Gleichzeitig gelten rund 1,7 Millionen Menschen als armuts- oder ausgrenzungsgefährdet. Das ist fast jede fünfte Person in Österreich. Besonders betroffen sind Arbeitslose, Alleinerziehende, Menschen mit niedrigen Einkommen und Familien mit mehreren Kindern.</p><p class="paragraph" style="text-align:left;">Die Entwicklung zeigt, dass wachsender Wohlstand nicht allen gleich zugutekommt. <a class="link" href="https://www.derstandard.at/story/3000000322081/500-oesterreicher-besitzen-fast-40-prozent-des-gesamtvermoegens?utm_source=morgen.moment.at&utm_medium=newsletter&utm_campaign=morgenmoment" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">Während Vermögen zunehmend bei einer kleinen Gruppe konzentriert ist,</a> kämpfen viele Haushalte mit steigenden Kosten für Wohnen, Energie und den täglichen Bedarf. Selbst Erwerbsarbeit schützt nicht immer vor Armut: Hunderttausende Menschen gelten trotz Job als armutsgefährdet. Die Schere zwischen Arm und Reich geht damit immer weiter auf. Abhilfe könnten zum Beispiel Vermögenssteuern schaffen.</p><h2 class="heading" style="text-align:left;" id="4-besser-geht-doch">#4 Besser geht doch</h2><p class="paragraph" style="text-align:left;">Brasiliens Parlament <a class="link" href="https://www.tagesanzeiger.ch/brasilien-unterhaus-beschliesst-40-stunden-woche-735033689052?utm_source=morgen.moment.at&utm_medium=newsletter&utm_campaign=morgenmoment" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">hat eine Verfassungsänderung beschlossen,</a> die die gesetzliche Wochenarbeitszeit von 44 auf 40 Stunden verringern soll - bei gleichem Lohn. Gleichzeitig soll die in einigen Branchen übliche 6-Tage-Woche abgeschafft werden und Beschäftigte zwei aufeinanderfolgende Tage frei bekommen. Die Umstellung soll innerhalb von 14 Monaaten passieren. Mehr als 37 Millionen Arbeitnehmer:innen sollen von dieser Reform profitieren.</p><p class="paragraph" style="text-align:left;"></p><p class="paragraph" style="text-align:left;">Einen entspannten Start in die Woche wünscht dir</p><p class="paragraph" style="text-align:left;">Lisa</p><h2 class="heading" style="text-align:left;" id="untersttze-momen-tat"><b>Unterstütze </b><span style="text-decoration:underline;"><b><a class="link" href="https://MOMENT.at?utm_source=morgen.moment.at&utm_medium=newsletter&utm_campaign=morgenmoment" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">MOMENT.at</a></b></span></h2><p class="paragraph" style="text-align:left;"><span style="text-decoration:underline;"><a class="link" href="https://MOMENT.at?utm_source=morgen.moment.at&utm_medium=newsletter&utm_campaign=morgenmoment" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">MOMENT.at</a></span> arbeitet unabhängig von Parteien, Banken und Konzernen. Damit das möglich ist, brauchen wir die Hilfe möglichst vieler Menschen. Alle Möglichkeiten, uns zu unterstützen, findest du <a class="link" href="https://www.moment.at/jetzt/?utm_source=morgen.moment.at&utm_medium=newsletter&utm_campaign=morgenmoment" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">hier. Jeder Euro macht einen Unterschied. Danke! </a></p></div></div>
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  <title>Canceln? Canceln!</title>
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  <pubDate>Fri, 05 Jun 2026 03:00:00 +0000</pubDate>
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Yasmin Maatouk und Jean-Philippe Kindler <a class="link" href="https://www.moment.at/story/zuendstoff-man-darf-ja-gar-nichts-mehr-sagen?utm_source=morgen.moment.at&utm_medium=newsletter&utm_campaign=morgenmoment" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">sprechen in der neuen ZÜNDSTOFF-Folge über vermeintliche Cancel Culture und wer tatsächlich zensiert wird:</a></p><div class="embed"><a class="embed__url" href="https://www.moment.at/story/zuendstoff-man-darf-ja-gar-nichts-mehr-sagen?utm_source=morgen.moment.at&utm_medium=newsletter&utm_campaign=morgenmoment" target="_blank"><div class="embed__content"><p class="embed__title"> ZÜNDSTOFF: &quot;Man darf ja gar nichts mehr sagen&quot;?? </p><p class="embed__link"> www.moment.at/story/zuendstoff-man-darf-ja-gar-nichts-mehr-sagen </p></div><img class="embed__image embed__image--right" src="https://beehiiv-images-production.s3.amazonaws.com/uploads/asset/file/1a720a11-7ff0-4b2b-b5d0-26d8e49e9fbb/ZS_006_thumbnail-527x296.png?t=1780492761"/></a></div><h2 class="heading" style="text-align:left;" id="2-spin-des-tages">#2 Spin des Tages</h2><p class="paragraph" style="text-align:left;">In Österreich gibt es seit 2011 eine Flugabgabe. Fluglinien müssen dabei pro Passagier:in eine Gebühr zahlen. 2020 wurde sie für Langstreckenflüge bei 12 Euro und für einfach zu vermeidende Strecken unter 350 km bei 30 Euro festgelegt.</p><p class="paragraph" style="text-align:left;">Fluglinien und Flughafenbetreiber <a class="link" href="https://www.diepresse.com/26853071/sinkende-ticketsteuer-republik-duerfte-aua-und-ryanair-entgegenkommen?utm_source=morgen.moment.at&utm_medium=newsletter&utm_campaign=morgenmoment" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">fordern </a>jetzt, dass die Regierung diese Abgabe senkt oder ganz abschafft - möglicherweise mit Erfolg. Dabei ist die Flugabgabe aktuell sogar zu niedrig, weil sie nie an die Inflation angepasst wurde. 2025 nahm der Staat durch die Flugabgabe 179 Millionen Euro ein. Mit laufender Inflationsanpassung wären es alleine in diesem Jahr um 90 Millionen Euro mehr gewesen, so <a class="link" href="https://www.momentum-institut.at/news/flugabgabe-fehlende-inflationsanpassung-kostet-staat-2025-rund-90-millionen-euro/?utm_source=morgen.moment.at&utm_medium=newsletter&utm_campaign=morgenmoment" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">eine Berechnung des Momentum Instituts.</a></p><p class="paragraph" style="text-align:left;">Vor allem AUA und Ryanair machen Druck auf die Politik. Ihr von der Realität bereits widerlegtes Argument: Senkt man die Kosten, würden die Menschen mehr fliegen, und die staatlichen Einnahmen aus der Abgabe würden steigen. In der Vergangenheit ist das Gegenteil passiert. 2018 hat die Regierung die Abgabe für kurze Zeit halbiert. Die Steuereinnahmen brachen daraufhin ein. </p><p class="paragraph" style="text-align:left;">Auch ohne Budgetlöcher wäre eine Abschaffung oder Kürzung der Ticketabgabe ein Fehler. Fliegen ist <a class="link" href="https://www.moment.at/story/billiges-fliegen-wie-die-branche-steuern-bekaempft/?utm_source=morgen.moment.at&utm_medium=newsletter&utm_campaign=morgenmoment" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">steuerlich</a> bereits in mehrerer Hinsicht begünstigt - etwa gegenüber dem Zugfahren. Obwohl es die klimaschädlichste Fortbewegungsart ist. Für mehr Klimagerechtigkeit sollte die Ticketabgabe daher steigen statt sinken, empfiehlt das Momentum Institut. Außerdem sollten die Regierung und die EU die steuerlichen Begünstigungen von Kerosin und der Mehrwertsteuer auf Flüge abschaffen.</p><h2 class="heading" style="text-align:left;" id="3-frechheit-des-tages">#3 Frechheit des Tages</h2><p class="paragraph" style="text-align:left;">Der Arbeitskampf in der Chemiebranche geht weiter. Kommende Woche werden Betriebe bis zu acht Stunden <a class="link" href="https://orf.at//stories/3432211/?utm_source=morgen.moment.at&utm_medium=newsletter&utm_campaign=morgenmoment" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">streiken</a>. Bereits vergangene Woche haben Arbeitnehmer:innen mehrere Warnstreiks abgehalten, weil Arbeitgeber ein lächerliches Angebot für einen neuen Kollektivvertrag vorgelegt haben, der seit 1. Mai 2026 gelten sollte.</p><p class="paragraph" style="text-align:left;">Diese Woche haben sie ihr Angebot “verbessert”, weniger lachhaft wurde es nicht: In der letzten Verhandlungsrunde waren sie dazu bereit, Löhne und Gehälter um 0,5 Prozent anzuheben und eine Einmalzahlung von 300 Euro zu zahlen. Das Alternativangebot war eine zweiprozentige Abpassung von Gehältern und Löhnen, allerdings geltend von Oktober 2026 bis April 2028. Laut Gewerkschaft entspricht das einer jährlichen Erhöhung von gerade einmal 0,79 Prozent. </p><p class="paragraph" style="text-align:left;">Dabei ist es schon irreführend, von einer “Erhöhung” zu sprechen. Die Inflation von Mai 2025 bis April 2026 lag in Österreich bei 3,37 Prozent. Die angebotene Inflationsanpassung käme also einer Lohnkürzung von mindestens 2,5 Prozent gleich. Dabei ist die Industrieproduktion in der chemischen Industrie von 2024 auf 2025 um <a class="link" href="https://news.momentum-institut.at/p/chemische-industrie-zweitst-rkster-produktionsanstieg-im-letzten-jahr?utm_source=morgen.moment.at&utm_medium=newsletter&utm_campaign=morgenmoment" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">mehr als 10 Prozent</a> gestiegen - wesentlich mehr als der Industrieschnitt von 3,6 Prozent. Die Gewerkschaft hat ihre Forderung in der letzten Runde von 3,5 Prozent auf 3 Prozent gesenkt. Sie vertritt rund 50.000 Beschäftigte in der Chemiebranche. </p><h2 class="heading" style="text-align:left;" id="4-moment-live">#4 MOMENT Live </h2><p class="paragraph" style="text-align:left;"> In unserer wöchentlichen Live-Show (Mittwoch um 18 Uhr) ging es diesmal neben den Arbeitskämpfen in der chemischen Industrie und einer “interessanten” Argumentation der Staatsanwaltschaft Wels <a class="link" href="https://www.youtube.com/watch?v=DW9sUy69CPI&utm_source=morgen.moment.at&utm_medium=newsletter&utm_campaign=morgenmoment" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">vor allem um nicht zurückgezahlte Bankenförderungen:</a></p><iframe allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen="true" class="youtube_embed" frameborder="0" height="100%" src="https://youtube.com/embed/DW9sUy69CPI" width="100%"></iframe><p class="paragraph" style="text-align:left;">Du kannst die Videos immer auch <a class="link" href="https://www.youtube.com/@MomentMagazin/streams?utm_source=morgen.moment.at&utm_medium=newsletter&utm_campaign=morgenmoment" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">hier auf Youtube nachsehen.</a> </p><p class="paragraph" style="text-align:left;">Schönes Wochenende</p><p class="paragraph" style="text-align:left;">Sebastian</p><h2 class="heading" style="text-align:left;" id="untersttze-momen-tat"><b>Unterstütze </b><span style="text-decoration:underline;"><b><a class="link" href="https://MOMENT.at?utm_source=morgen.moment.at&utm_medium=newsletter&utm_campaign=morgenmoment" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">MOMENT.at</a></b></span></h2><p class="paragraph" style="text-align:left;"><span style="text-decoration:underline;"><a class="link" href="https://MOMENT.at?utm_source=morgen.moment.at&utm_medium=newsletter&utm_campaign=morgenmoment" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">MOMENT.at</a></span> arbeitet unabhängig von Parteien, Banken und Konzernen. Damit das möglich ist, brauchen wir die Hilfe möglichst vieler Menschen. Alle Möglichkeiten, uns zu unterstützen, findest du <a class="link" href="https://www.moment.at/jetzt/?utm_source=morgen.moment.at&utm_medium=newsletter&utm_campaign=morgenmoment" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">hier. Jeder Euro macht einen Unterschied. Danke! </a></p></div></div>
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  <title>Untragbarer Reichtum</title>
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  <pubDate>Wed, 03 Jun 2026 03:00:00 +0000</pubDate>
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Dafür verstecken sie ihre rechtsextreme Ideologie auch hinter Themen wie Klima und Nachhaltigkeit, <a class="link" href="https://www.moment.at/story/10-millionen-schweiz-nachhaltiger-rechtsextremismus/?utm_source=morgen.moment.at&utm_medium=newsletter&utm_campaign=morgenmoment" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">wie Natascha Strobl in ihrer neuen Kolumne analysiert</a>. </p><div class="embed"><a class="embed__url" href="https://www.moment.at/story/10-millionen-schweiz-nachhaltiger-rechtsextremismus/?utm_source=morgen.moment.at&utm_medium=newsletter&utm_campaign=morgenmoment" target="_blank"><div class="embed__content"><p class="embed__title"> In der Schweiz wird versucht, Nachhaltigkeit rechtsextrem<br>zu machen </p><p class="embed__link"> Moment.at • Natascha Strobl </p></div><img class="embed__image embed__image--right" src="https://www.moment.at/wp-content/uploads/2026/06/pexels-ilia-bronskiy-1137858493-28879541-e1780403237510.jpg"/></a></div><h2 class="heading" style="text-align:left;" id="2-zahl-des-tages">#2 Zahl des Tages</h2><p class="paragraph" style="text-align:left;">Vor einem Jahr hat das Sozialministerium den <a class="link" href="https://orf.at/stories/3397523/?utm_source=morgen.moment.at&utm_medium=newsletter&utm_campaign=morgenmoment" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">“Fonds zur Armutsbekämpfung”</a> ins Leben gerufen, der mit privaten Spenden gefüllt werden sollte. Nun hat das Ministerium auf eine parlamentarische Anfrage der Grünen <a class="link" href="https://www.derstandard.at/story/3000000322987/regierung-wollte-mit-privaten-spenden-armut-bekaempfen-und-erhielt-null-euro?utm_source=morgen.moment.at&utm_medium=newsletter&utm_campaign=morgenmoment" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">Bilanz gezogen</a>. Wie viel wurde bisher gespendet? Nichts. Kein einziger Cent. Sozialministerin Korinna Schumann (SPÖ) will jetzt doch öffentliche Gelder in die Hand nehmen. Von 2026 bis 2028 sollen jährlich 10 Millionen Euro in den Fonds fließen, um neuen sozialen Initiativen eine Starthilfe zu verschaffen. Davon ausgehend sollen sich langfristige Projekten bilden, die selbstständig bestehen und damit den Staat entlasten sollen.</p><p class="paragraph" style="text-align:left;">Wer aber auch wieder einmal nichts gespendet hat, sind die Überreichen. Studien zeigen immer wieder, dass sie gemessen an ihren Möglichkeiten deutlich <a class="link" href="https://www.transparente-zivilgesellschaft.de/plattform/blog/detail/neue-spendenstudie-von-diw-und-dzi-zum-spende-verhalten-der-haushalte-in-deutschland-relativ-zum-einkommen-spenden-aermere-haushalte-mehr-als-reiche?utm_source=morgen.moment.at&utm_medium=newsletter&utm_campaign=morgenmoment" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">weniger spenden</a> als finanziell schwächere Gruppen. Freiwillige Spenden können zwar punktuell Probleme lösen und auch wichtige Projekte unterstützen, sie lösen aber keine strukturellen Probleme. Dafür braucht es demokratische und gerechte Politik, die sich nicht auf den guten Willen von Reichen verlässt, sondern Armut durch Umverteilung bekämpft. Zum Beispiel, indem sie Maßnahmen mit <a class="link" href="https://www.moment.at/story/vermoegenssteuer-ueberreiche/?utm_source=morgen.moment.at&utm_medium=newsletter&utm_campaign=morgenmoment" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">Steuern auf große Vermögen</a> finanziert.</p><h2 class="heading" style="text-align:left;" id="3-gegengelesen">#3 Gegengelesen</h2><p class="paragraph" style="text-align:left;">Die Presse sagt Feiertagen den Kampf an. Sie wären überholt und ökonomisch nicht mehr tragbar. Die Argumentation dafür fällt aber leider auseinander, wenn man genauer hinsieht, so wie wir das für dich hier getan haben:</p><div class="embed"><a class="embed__url" href="https://www.moment.at/story/gegengelesen-presse-feiertage/?utm_source=morgen.moment.at&utm_medium=newsletter&utm_campaign=morgenmoment" target="_blank"><div class="embed__content"><p class="embed__title"> Gegengelesen: Die Presse will Feiertage loswerden </p><p class="embed__link"> Moment.at • Luca Niederdorfer </p></div><img class="embed__image embed__image--right" src="https://www.moment.at/wp-content/uploads/2026/06/Text-1560x878.png"/></a></div><h2 class="heading" style="text-align:left;" id="4-moment-live">#4 MOMENT Live </h2><p class="paragraph" style="text-align:left;">Zum Abschluss des heutigen Morgenmoments noch einmal Übergewinne von Banken, eines unserer Lieblingsthemen. In unserer wöchentlichen Live-Show (Mittwoch um 18 Uhr) geht es heute unter anderem darum, warum es an der Zeit wäre, den Banken ein bisschen auf die Nerven zu gehen.</p><iframe allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen="true" class="youtube_embed" frameborder="0" height="100%" src="https://youtube.com/embed/DW9sUy69CPI" width="100%"></iframe><p class="paragraph" style="text-align:left;">Du kannst die Videos immer auch <a class="link" href="https://www.youtube.com/@MomentMagazin/streams?utm_source=morgen.moment.at&utm_medium=newsletter&utm_campaign=morgenmoment" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">hier auf Youtube nachsehen.</a> </p><p class="paragraph" style="text-align:left;">Einen schönen Mittwoch und einen umso schöneren Feiertag wünscht dir</p><p class="paragraph" style="text-align:left;">Luca</p><h2 class="heading" style="text-align:left;" id="untersttze-momen-tat"><b>Unterstütze </b><span style="text-decoration:underline;"><b><a class="link" href="https://MOMENT.at?utm_source=morgen.moment.at&utm_medium=newsletter&utm_campaign=morgenmoment" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">MOMENT.at</a></b></span></h2><p class="paragraph" style="text-align:left;"><span style="text-decoration:underline;"><a class="link" href="https://MOMENT.at?utm_source=morgen.moment.at&utm_medium=newsletter&utm_campaign=morgenmoment" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">MOMENT.at</a></span> arbeitet unabhängig von Parteien, Banken und Konzernen. Damit das möglich ist, brauchen wir die Hilfe möglichst vieler Menschen. Alle Möglichkeiten, uns zu unterstützen, findest du <a class="link" href="https://www.moment.at/jetzt/?utm_source=morgen.moment.at&utm_medium=newsletter&utm_campaign=morgenmoment" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">hier. Jeder Euro macht einen Unterschied. Danke! </a></p></div></div>
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  <title>Wo bleibt die Zivilcourage?</title>
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  <pubDate>Tue, 02 Jun 2026 03:00:00 +0000</pubDate>
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Über zunehmenden antimuslimischen Rassismus <a class="link" href="https://www.moment.at/story/antimuslimischer-rassismus-graz-kopftuch/?utm_source=morgen.moment.at&utm_medium=newsletter&utm_campaign=morgenmoment" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">berichtet Tara Giahi in ihrem Artikel.</a></p><div class="embed"><a class="embed__url" href="https://www.moment.at/story/antimuslimischer-rassismus-graz-kopftuch/?utm_source=morgen.moment.at&utm_medium=newsletter&utm_campaign=morgenmoment" target="_blank"><div class="embed__content"><p class="embed__title"> Junge Frau mit Kopftuch in Graz mit Schlägen angegriffen: Niemand tat etwas </p><p class="embed__description"> Asifa* musste den Angriff sogar selbst aufklären und führte die Polizeit zum mutmaßlichen Täter. Die sagt, er sei nicht zu finden. </p><p class="embed__link"> Moment.at • Tara Giahi </p></div><img class="embed__image embed__image--right" src="https://www.moment.at/wp-content/uploads/2026/06/pexels-kaplanart-e1780325342757.jpg"/></a></div><h2 class="heading" style="text-align:left;" id="2-der-reihe-nach">#2 Der Reihe nach</h2><p class="paragraph" style="text-align:left;"><a class="link" href="https://www.derstandard.at/story/3000000322845/gesundheit-bvaeb-erh246ht-behandlungsbeitrag-von-zehn-auf-20-prozent?utm_source=morgen.moment.at&utm_medium=newsletter&utm_campaign=morgenmoment" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">Für Hunderttausende öffentlich Bedienstete wird der Arztbesuch künftig deutlich teurer.</a> Die Krankenversicherung BVAEB erhöht den sogenannten Behandlungsbeitrag mit sofortiger Wirkung von 10 auf 20 Prozent der Behandlungskosten. Betroffen sind nicht nur klassische Beamt:innen, sondern auch viele Pflegekräfte, Elementarpädagog:innen sowie Beschäftigte im Gesundheits- und Bildungsbereich. </p><p class="paragraph" style="text-align:left;">Der Selbstbehalt fällt bei zahlreichen Leistungen an, darunter Arztbesuche, Physio- und Psychotherapie. Röntgens und CTs oder medizinische Untersuchungen. Die BVAEB begründet die Maßnahme mit finanziellen Herausforderungen und dem Ziel, das bestehende Leistungsniveau zu sichern. Kritiker:innen verweisen jedoch darauf, dass ausgerechnet Berufsgruppen stärker belastet werden, die bereits seit Jahren unter Personalmangel, hoher Arbeitsbelastung und wachsendem Druck leiden. Zwar können Menschen mit niedrigen Einkommen einen Antrag auf eine Befreieung vom Beitrag stellen. Besonders für chronisch Kranke bedeuten die höheren Selbstbehalte aber spürbare Mehrkosten.</p><h2 class="heading" style="text-align:left;" id="3-hast-du-das-gesehen">#3 Hast du das gesehen?</h2><p class="paragraph" style="text-align:left;">Die Grundwasserstände in Österreich sind laut einer aktuellen Greenpeace-Analyse im Mai erneut gesunken. Rund 70 Prozent der Messstellen weisen derzeit niedrige oder sehr niedrige Werte auf, <a class="link" href="https://www.derstandard.at/story/3000000322702/grundwasserstaende-laut-greenpeace-im-mai-noch-einmal-gesunken?utm_source=morgen.moment.at&utm_medium=newsletter&utm_campaign=morgenmoment" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">an mehreren Standorten wurden sogar historische Tiefstände für diese Jahreszeit gemessen.</a> Besonders betroffen sind Oberösterreich, Salzburg und Kärnten. </p><p class="paragraph" style="text-align:left;">Ursache ist vor allem die anhaltende Trockenheit, die wir wegen der Klimakrise künftig immer häufiger erleben werden: In den vergangenen Monaten fiel vielerorts deutlich weniger Niederschlag als üblich, während auch die Schneemengen im Winter gering ausfielen. Da Grundwasser die wichtigste Quelle für die Trinkwasserversorgung in Österreich ist, warnen Umweltschützer vor langfristigen Folgen für Bevölkerung, Landwirtschaft und Ökosysteme. <a class="link" href="https://greenpeace.at/presse/greenpeace-analyse-zeigt-dramatischen-trend-grundwasserstaende-im-mai-trotz-regens-weiter-gesunken/?utm_source=morgen.moment.at&utm_medium=newsletter&utm_campaign=morgenmoment" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">Greenpeace fordert daher mehr Transparenz</a> bei der Grundwasserentnahme und einen stärkeren Schutz der heimischen Wasserressourcen.</p><p class="paragraph" style="text-align:left;"></p><p class="paragraph" style="text-align:left;">Einen schönen Dienstag wünscht euch</p><p class="paragraph" style="text-align:left;">Lisa</p><h2 class="heading" style="text-align:left;" id="untersttze-momen-tat"><b>Unterstütze </b><span style="text-decoration:underline;"><b><a class="link" href="https://MOMENT.at?utm_source=morgen.moment.at&utm_medium=newsletter&utm_campaign=morgenmoment" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">MOMENT.at</a></b></span></h2><p class="paragraph" style="text-align:left;"><span style="text-decoration:underline;"><a class="link" href="https://MOMENT.at?utm_source=morgen.moment.at&utm_medium=newsletter&utm_campaign=morgenmoment" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">MOMENT.at</a></span> arbeitet unabhängig von Parteien, Banken und Konzernen. Damit das möglich ist, brauchen wir die Hilfe möglichst vieler Menschen. Alle Möglichkeiten, uns zu unterstützen, findest du <a class="link" href="https://www.moment.at/jetzt/?utm_source=morgen.moment.at&utm_medium=newsletter&utm_campaign=morgenmoment" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">hier. Jeder Euro macht einen Unterschied. Danke! </a></p></div></div>
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  <title>FPÖ will &quot;Rassismus&quot; verbieten</title>
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  <pubDate>Mon, 01 Jun 2026 03:00:00 +0000</pubDate>
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Zeitgleich findet ein Wiener Gynäkologe keine Nachfolge für seine Kassenstelle. <a class="link" href="https://www.moment.at/story/gynaekologie-kasse-wien/?utm_source=morgen.moment.at&utm_medium=newsletter&utm_campaign=morgenmoment" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">Was das mit Zwei-Klassen-Medizin zu tun hat, hat Sebastian Panny recherchiert.</a></p><div class="embed"><a class="embed__url" href="https://www.moment.at/story/gynaekologie-kasse-wien/?utm_source=morgen.moment.at&utm_medium=newsletter&utm_campaign=morgenmoment" target="_blank"><div class="embed__content"><p class="embed__title"> Mangel bei Kassenärzt:innen: Ein Gynäkologe geht in Pension, niemand will ihm folgen </p><p class="embed__link"> Moment.at • Sebastian Panny </p></div><img class="embed__image embed__image--right" src="https://www.moment.at/wp-content/uploads/2026/05/gynaekologie-wien-1560x1042.jpg"/></a></div><h2 class="heading" style="text-align:left;" id="2-besser-geht-doch">#2 Besser geht doch</h2><p class="paragraph" style="text-align:left;"><a class="link" href="https://orf.at/stories/3431667/?utm_source=morgen.moment.at&utm_medium=newsletter&utm_campaign=morgenmoment" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">Die EU-Kommission verhängt eine Strafe von 200 Millionen Euro gegen die Online-Handelsplattform Temu.</a> Der Vorwurf: Der Konzern habe die Risiken illegaler und potenziell gefährlicher Produkte für Verbraucher:innen nicht ausreichend bewertet. Dabei zählt Temu allein in Europa rund 130 Millionen Kund:innen und wirbt mit extrem niedrigen Preisen sowie hohen Rabatten. Bei Testkäufen fielen zahlreiche Produkte durch Sicherheitsprüfungen – darunter Ladegeräte und Babyspielzeug mit problematischen Chemikalienwerten. </p><p class="paragraph" style="text-align:left;">Die EU kritisiert zudem, dass Temu Risiken auf der eigenen Plattform nicht ausreichend untersucht habe. Besonders problematisch seien Direktimporte aus Drittstaaten, bei denen Kontrollen oft schwieriger sind und Konsument:innen höhere Sicherheitsrisiken tragen. Ab Juli sollen deshalb auf Pakete bis 150 Euro Warenwert aus Nicht-EU-Staaten zusätzliche Abgaben eingehoben werden. </p><p class="paragraph" style="text-align:left;">Die Sanktion gegen Temu ist erst die zweite große Strafe nach dem Digital Services Act und unterstreicht die Botschaft der EU: Wer in Europa Geschäfte machen will, muss europäische Sicherheits- und Verbraucherschutzstandards einhalten.</p><h2 class="heading" style="text-align:left;" id="3-in-was-fr-einer-welt-leben-wir-ei">#3 In was für einer Welt leben wir eigentlich?</h2><p class="paragraph" style="text-align:left;">Jahrelang inszenierte sich die FPÖ als Gegnerin von „Sprachpolizei“, „Cancel Culture“ und angeblichen “Denkverboten”. Linke und Grüne würden ständig bestimmen wollen, was man sagen darf, lautet der Vorwurf. Umso ironischer ist eine aktuelle Debatte im Wiener Landtag: Nachdem eine SPÖ-Abgeordnete rassistische Muster in der FPÖ kritisiert hatte, empörten sich die Freiheitlichen über die Verwendung des Begriffs „Rassismus“ und <a class="link" href="https://www.derstandard.at/story/3000000322513/fpoe-wirbt-fuer-remigration-und-will-den-begriff-rassismus-im-landtag-verbieten?utm_source=morgen.moment.at&utm_medium=newsletter&utm_campaign=morgenmoment" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">wollten dessen Gebrauch im Parlament verbieten.</a> </p><p class="paragraph" style="text-align:left;">Die Ironie liegt auf der Hand: Während die FPÖ regelmäßig gegen angebliche Sprachverbote wettert, soll ausgerechnet ein wissenschaftlich und gesellschaftlich etablierter Begriff nicht mehr verwendet werden. Die selbst ernannte „Partei der Meinungsfreiheit“ möchte plötzlich festlegen, welche Wörter erlaubt sind.</p><p class="paragraph" style="text-align:left;">Die Debatte erinnert an George Orwells Roman „1984“, in dem Sprache genutzt wird, um den Rahmen des Denkbaren zu verändern. Wer Worte streicht, verändert auch die Debatte. Denn wenn „Rassismus“ nicht mehr benannt werden darf, wird es schwieriger, über Rassismus zu sprechen. Eine demokratische Gesellschaft lebt jedoch davon, Missstände benennen zu können. Die entscheidende Frage lautet daher: Geht es der FPÖ wirklich um Meinungsfreiheit, oder nur um die Freiheit der eigenen Meinung?</p><p class="paragraph" style="text-align:left;">Gleichzeitig verteidigt die FPÖ den Begriff „Remigration“. Der Ausdruck stammt aus dem Vokabular der Neuen Rechten und beschreibt Vertreibung und ethnische Ausgrenzung. Es ist eine doppelte Verschiebung: Einerseits soll es schwieriger werden, über Rassismus zu sprechen, andererseits werden rechtsextreme Begriffe normalisiert.</p><h2 class="heading" style="text-align:left;" id="4-besser-geht-noch-einmal">#4 Besser geht noch einmal</h2><p class="paragraph" style="text-align:left;">Das Finanzministerium will laut <a class="link" href="https://projekt360.sharepoint.com/sites/Team/Freigegebene%20Dokumente/Forms/AllItems.aspx?viewid=5b224c36-6a7c-46af-812c-f0f71053133b&newTargetListUrl=%2Fsites%2FTeam%2FFreigegebene+Dokumente&viewpath=%2Fsites%2FTeam%2FFreigegebene+Dokumente%2FForms%2FAllItems.aspx&id=%2Fsites%2FTeam%2FFreigegebene+Dokumente%2FPresse%2FSarah%2FBudgetloch_+Wirbel+um+Millionen-Ru%CC%88ckforderung+von+Covid-Hilfen+_+Kurier.pdf&parent=%2Fsites%2FTeam%2FFreigegebene+Dokumente%2FPresse%2FSarah&utm_source=morgen.moment.at&utm_medium=newsletter&utm_campaign=morgenmoment" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">Medienberichten </a>118 Millionen Euro an Corona-Hilfen zurückfordern. Aktuell betroffen seien vor allem Autohäuser. Teilweise geht es um fünf- bis sechsstellige Beträge plus Zinsen.</p><p class="paragraph" style="text-align:left;">2024 hat das <a class="link" href="https://www.momentum-institut.at/publikation/coronahilfen-fast-14-milliarden-hilfsgelder-in-unternehmensgewinne-geflossen/?utm_source=morgen.moment.at&utm_medium=newsletter&utm_campaign=morgenmoment" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">Momentum Institut </a>untersucht, wie viel Corona-Geld in Unternehmensgewinne geflossen ist. Das Ergebnis: Mindestens 1,4 Milliarden Euro &quot;Überförderung&quot;. </p><p class="paragraph" style="text-align:left;">Die ursprüngliche Aufgabe der Corona-Hilfen war klar: Unternehmen durch Lockdowns und Einschränkungen bringen - nicht Gewinne mit Steuergeld finanzieren. Als „Überförderung“ zählen nämlich nur jene Fördergelder, mit denen Unternehmen Gewinne gemacht haben. Gelder zur Abdeckung tatsächlicher Verluste zählen nicht dazu. </p><p class="paragraph" style="text-align:left;">Trotzdem wurden oft Gewinne erzielt - wie viel ist nicht nachvollziehbar. Das Problem: Nur rund ein Fünftel der Zuschüsse war öffentlich auswertbar. Die tatsächliche Überförderung könnte daher deutlich höher sein als die bisher bekannten 1,4 Milliarden Euro.</p><p class="paragraph" style="text-align:left;">Die zentrale Frage ist: Wer soll die Schulden aus der Corona-Zeit bezahlen? Jene Unternehmen, die überfördert wurden? Oder Pensionist:innen, Familien und Beschäftigte über Sparmaßnahmen und Kürzungen?</p><p class="paragraph" style="text-align:left;"></p><p class="paragraph" style="text-align:left;">Einen entspannten Start in die Woche wünscht euch</p><p class="paragraph" style="text-align:left;">Lisa</p><h2 class="heading" style="text-align:left;" id="untersttze-momen-tat"><b>Unterstütze </b><span style="text-decoration:underline;"><b><a class="link" href="https://MOMENT.at?utm_source=morgen.moment.at&utm_medium=newsletter&utm_campaign=morgenmoment" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">MOMENT.at</a></b></span></h2><p class="paragraph" style="text-align:left;"><span style="text-decoration:underline;"><a class="link" href="https://MOMENT.at?utm_source=morgen.moment.at&utm_medium=newsletter&utm_campaign=morgenmoment" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">MOMENT.at</a></span> arbeitet unabhängig von Parteien, Banken und Konzernen. Damit das möglich ist, brauchen wir die Hilfe möglichst vieler Menschen. Alle Möglichkeiten, uns zu unterstützen, findest du <a class="link" href="https://www.moment.at/jetzt/?utm_source=morgen.moment.at&utm_medium=newsletter&utm_campaign=morgenmoment" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">hier. Jeder Euro macht einen Unterschied. Danke! </a></p></div></div>
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  <title>Ignoranz ist auch keine Lösung</title>
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  <pubDate>Fri, 29 May 2026 03:00:00 +0000</pubDate>
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Leonhard Dobusch erklärt in der neuen Ausgabe “Märkte, Macht & Mythen”, <a class="link" href="https://www.moment.at/story/rcp-8-5-luege/?utm_source=morgen.moment.at&utm_medium=newsletter&utm_campaign=morgenmoment" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">wie uns rechte Thinktanks und Medien täuschen wollen: </a></p><iframe allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen="true" class="youtube_embed" frameborder="0" height="100%" src="https://youtube.com/embed/70xchlG1Gf4" width="100%"></iframe><h2 class="heading" style="text-align:left;" id="2-ignoriert">#2 Ignoriert</h2><p class="paragraph" style="text-align:left;">Der Thwaites-Gletscher in der Antarktis hat einen etwas sperrigen Namen. Daher hat er einen Spitznamen bekommen: “Weltuntergangs-Gletscher”. Denn wenn er zerbricht, steigt der Meeresspiegel um 65 Zentimeter. Das wäre ein gröberes Problem.</p><p class="paragraph" style="text-align:left;">Der Thwaites-Gletscher schmilzt bereits seit Jahrzehnten. Sein Zusammenbruch sollte eigentlich Jahrhunderte dauern. Aber Satellitenbilder zeigen, dass der östliche Eisschild des Gletschers <a class="link" href="https://www.livescience.com/planet-earth/antarctica/poised-to-disintegrate-antarcticas-doomsday-glacier-is-set-to-lose-its-ice-shelf-this-year?utm_source=morgen.moment.at&utm_medium=newsletter&utm_campaign=morgenmoment" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">wegbricht</a>. Der hat den Gletscher bisher beschützt. Seit 1992 hat er sich um 14 Kilometer zurückgezogen. Insgesamt ist der Gletscher rund 120 Kilometer lang. Grund dafür: die Erderhitzung der vom Menschen verursachten Klimakrise.</p><p class="paragraph" style="text-align:left;">Für schmelzende Gletscher müssen wir gar nicht so weit in den Süden blicken. Die Alpengletscher führen immer weniger und weniger Eis. Immer mehr von ihnen verschwinden. Ende des Jahrhunderts dürften die Alpen <a class="link" href="https://klimadashboard.at/auswirkungen/gletscher?utm_source=morgen.moment.at&utm_medium=newsletter&utm_campaign=morgenmoment" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">eisfrei </a>sein. Dieses Jahr könnte aber nicht nur für die Gletscher besonders schlimm werden. Die Hitzewelle im Mai hat europaweit bereits Extreme gesprengt. Die zwei heißesten Maitage seit Aufzeichnungsbeginn in England waren der 25. und 26. Mai. 2026. In Frankreich sind bereits sieben Menschen an den Auswirkungen der Hitzewelle gestorben. Im Mai. Dazu kommt viel zu wenig Niederschlag und ein mögliches <a class="link" href="https://www.moment.at/story/was-ist-super-el-nino/?utm_source=morgen.moment.at&utm_medium=newsletter&utm_campaign=morgenmoment" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">Super-El-Niño</a>-Jahr. </p><p class="paragraph" style="text-align:left;">Wir können die Klimakrise noch so sehr aus Politik und Medien verbannen und Klimaleugner:innen eine Bühne bieten. Sie wird deswegen leider trotzdem nicht verschwinden.</p><h2 class="heading" style="text-align:left;" id="3-spin-des-tages">#3 Spin des Tages</h2><p class="paragraph" style="text-align:left;">Was Unternehmen und konservative Parteien behaupten: Die von der EU vorgebene Lohntransparenz ist ein Bürokratiemonster und überfordert unsere Unternehmen! Wie die Realität aussieht: In Österreich wären gerade einmal zwei Prozent aller Unternehmen davon betroffen, so eine <a class="link" href="https://www.momentum-institut.at/news/lohntransparenz-betrifft-2-prozent-der-unternehmen-aber-schuetzt-millionen-beschaeftigte?utm_source=morgen.moment.at&utm_medium=newsletter&utm_campaign=morgenmoment" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">Berechnung des Momentum Instituts</a>. Denn Klein- und Mittelbetriebe fallen nicht darunter.</p><p class="paragraph" style="text-align:left;">Bis 7. Juni müssen EU-Länder die Lohntransparenzrichtlinie in nationales Recht umsetzen. „Die Aufregung um die Lohntransparenzrichtlinie ist völlig überzogen. Es geht nicht um eine flächendeckende Belastung der Wirtschaft, sondern um Mindeststandards gegen unfaire Bezahlung von großen Unternehmen”, so Sophie Achleitner, Ökonomin am Momentum Institut. Wer nicht weiß, wie viel Geld die Kolleg:innen erhalten, könne schwieriger faire Bezahlung einfordern. Ungerechtfertigte Unterschiede müsse man erst erkennen, bevor man sie bekämpfen kann.</p><p class="paragraph" style="text-align:left;">Von der Transparenzrichtlinie wären laut EU nur Unternehmen mit mehr als 100 unselbständigen Beschäftigten betroffen. In Österreich müssten dadurch gerade einmal zwei von 100 Unternehmen geschlechtsspezifische Lohnunterschiede sichtbar machen. Sobald es eine nicht erklärbare Lohnlücke von mehr als fünf Prozent gibt, müssen Unternehmen diese prüfen und Maßnahmen dagegen beschließen.</p><p class="paragraph" style="text-align:left;">Das Momentum Institut empfiehlt, nicht nur die Minimalanforderungen der Richtlinie zu erfüllen. Denn Österreich hat ein massives Problem mit dem Gender-Pay-Gap. Frauen bekommen im Schnitt 18 Prozent weniger bezahlt als Männer, in der EU beträgt der Wert 12 Prozent. Mehr Transparenz wäre ein Schritt, diese Lücke zu bekämpfen. </p><p class="paragraph" style="text-align:left;">Einen schönen Freitag</p><p class="paragraph" style="text-align:left;">Sebastian</p><h2 class="heading" style="text-align:left;" id="untersttze-momen-tat"><b>Unterstütze </b><span style="text-decoration:underline;"><b><a class="link" href="https://MOMENT.at?utm_source=morgen.moment.at&utm_medium=newsletter&utm_campaign=morgenmoment" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">MOMENT.at</a></b></span></h2><p class="paragraph" style="text-align:left;"><span style="text-decoration:underline;"><a class="link" href="https://MOMENT.at?utm_source=morgen.moment.at&utm_medium=newsletter&utm_campaign=morgenmoment" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">MOMENT.at</a></span> arbeitet unabhängig von Parteien, Banken und Konzernen. Damit das möglich ist, brauchen wir die Hilfe möglichst vieler Menschen. Alle Möglichkeiten, uns zu unterstützen, findest du <a class="link" href="https://www.moment.at/jetzt/?utm_source=morgen.moment.at&utm_medium=newsletter&utm_campaign=morgenmoment" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">hier. Jeder Euro macht einen Unterschied. Danke! </a></p></div></div>
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  <title>Die Banken schulden uns 5 Mrd. €</title>
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  <pubDate>Thu, 28 May 2026 03:00:00 +0000</pubDate>
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</style><div class='beehiiv__body'><div class="image"><img alt="" class="image__image" style="" src="https://media.beehiiv.com/cdn-cgi/image/fit=scale-down,format=auto,onerror=redirect,quality=80/uploads/asset/file/9c31cad5-ade6-468b-8625-43a2bba185ef/MoMo_3.png?t=1775117032"/></div><h2 class="heading" style="text-align:left;" id="guten-morgen">Guten Morgen!</h2><p class="paragraph" style="text-align:left;">Die Banken schulden uns Geld, Samsung seinen Mitarbeiter:innen und die Reichen dem Sozialstaat, findet jedenfalls Lisa Wohlgenannt. Sie schickt dir heute deinen Morgenmoment. </p><h2 class="heading" style="text-align:left;" id="1-mchtest-du-das-teilen">#1 Möchtest du das teilen?</h2><p class="paragraph" style="text-align:left;">Die Banken schulden uns noch 5 Milliarden Euro von ihrer letzten Rettung. Beitragen wollen sie - jetzt, wo der Staat sparen und “alle einen Beitrag leisten” müssen - trotzdem nichts. <a class="link" href="https://www.moment.at/story/banken-retten-steuern/?utm_source=morgen.moment.at&utm_medium=newsletter&utm_campaign=morgenmoment" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">Barbara Blaha kommentiert.</a></p><div class="embed"><a class="embed__url" href="https://www.moment.at/story/banken-retten-steuern/?utm_source=morgen.moment.at&utm_medium=newsletter&utm_campaign=morgenmoment" target="_blank"><div class="embed__content"><p class="embed__title"> Die Banken schulden uns <br>5 Milliarden Euro </p><p class="embed__link"> Moment.at • Barbara Blaha </p></div><img class="embed__image embed__image--right" src="https://www.moment.at/wp-content/uploads/2026/05/pexels-stephen-leonardi-587681991-35076215-e1779884739303.jpg"/></a></div><h2 class="heading" style="text-align:left;" id="2-gegengelesen">#2 Gegengelesen</h2><div class="image"><img alt="" class="image__image" style="" src="https://media.beehiiv.com/cdn-cgi/image/fit=scale-down,format=auto,onerror=redirect,quality=80/uploads/asset/file/a54157dc-c940-4989-9067-7b41b10b9f48/2.png?t=1779885386"/></div><p class="paragraph" style="text-align:left;">Die Kronen Zeitung beschwert sich über die Sozialhilfe und hängt sich dabei an den Ausgaben für die Mindestsicherung der Stadt Wien auf. 2025 wurden dort knapp <a class="link" href="https://www.wien.gv.at/pdf/ma05/rechnungsabschluss-2025.pdf?utm_source=morgen.moment.at&utm_medium=newsletter&utm_campaign=morgenmoment" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">1,14 Milliarden Euro</a> ausgegeben, um Menschen in Armut zu helfen. Die <a class="link" href="https://www.moment.at/story/sozialhilfe-fakten/?utm_source=morgen.moment.at&utm_medium=newsletter&utm_campaign=morgenmoment" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">Mindestsicherung (oder auch Sozialhilfe genannt) </a>hilft Menschen, die sich das Leben nicht leisten können. </p><p class="paragraph" style="text-align:left;">Das ist kein “Fass ohne Boden”, sondern ein unterstes Auffangnetz, das es dringend braucht. Denn die Zahl an armutsgefährdeten Personen steigt wieder. Mit allen Leistungen zusammengenommen konnte der Sozialstaat zwar etwa 880.000 Menschen 2024 aus der Armut heben, hat das <a class="link" href="https://www.momentum-institut.at/grafik/der-sozialstaat-schuetzt-rund-880-000-menschen-vor-armut/?utm_source=morgen.moment.at&utm_medium=newsletter&utm_campaign=morgenmoment" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">Momentum Institut berechnet. </a>Aber zu viele auch nicht. 1,3 Millionen Menschen bleiben armutsgefährdet, denn viele Leistungen sind zu niedrig. Besonders betroffen sind Menschen mit Behinderungen, chronisch Kranke, Alleinerzieher:innen und Ältere. Davor hat die <a class="link" href="https://www.armutskonferenz.at/media/armutskonferenz_schatten_und_wahrnehmungsbericht_sozialhilfe_2026_online.pdf?utm_source=morgen.moment.at&utm_medium=newsletter&utm_campaign=morgenmoment" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">Armutskonferenz erst kürzlich gewarnt. </a>Es braucht eigentlich mehr Geld. </p><p class="paragraph" style="text-align:left;">Während für die Ärmsten aber angeblich nicht genug Geld da ist, werden die Reichsten immer reicher. Der eben veröffentlichte “Global Wealth Report” zeigt: Die 500 reichsten Menschen Österreichs besitzen fast <a class="link" href="https://www.derstandard.at/story/3000000322081/500-oesterreicher-besitzen-fast-40-prozent-des-gesamtvermoegens?utm_source=morgen.moment.at&utm_medium=newsletter&utm_campaign=morgenmoment" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">40 % des Gesamtvermögens des Landes.</a> Mit Vermögenssteuern könnte der Sozialstaat - entgegen der Meinung der Kronen Zeitung - aber durchaus finanziert werden und der steigenden sozialen Ungleichheit entgegengewirkt werden. </p><h2 class="heading" style="text-align:left;" id="3-besser-geht-doch">#3 Besser geht doch</h2><p class="paragraph" style="text-align:left;">Mehr als 72.000 Kinder und Jugendliche aus fast 600 Schulen gaben Anfang März für drei Wochen ihre Handys ab. Drei Wochen ohne Whatsapp, Snapchat, Tiktok, Instagram und Co. Die wissenschaftliche Begleitung des <a class="link" href="https://science.orf.at/stories/3235664?utm_source=morgen.moment.at&utm_medium=newsletter&utm_campaign=morgenmoment" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">“Dok1”-Handyexperiment</a> zeigte: Schlafprobleme nehmen ab, depressive Symptome gehen zurück und das psychische Wohlbefinden steigt, durch den Verzicht auf Smartphones und Social-Media. </p><p class="paragraph" style="text-align:left;">Die Kinder und Jugendlichen füllten die freie Zeit - die auch durchaus von Langeweile geprägt war - mit Buchclubs, Musizieren oder “Hinausgehen”. Die Schüler:innen der Mittelschule Andau im Burgenland besuchten auch Menschen in einem Pflegeheim. </p><p class="paragraph" style="text-align:left;">Zwei Drittel der Schüler:innen sprachen sich nach dem Experiment für Einschränkungen bei der Social-Media-Nutzung aus. </p><h2 class="heading" style="text-align:left;" id="4-moment-live">#4 MOMENT Live </h2><p class="paragraph" style="text-align:left;">In unserer wöchentlichen Live-Show (Mittwoch um 18 Uhr) ging es diesmal um einen äußerst erfolgreichen <a class="link" href="https://www.youtube.com/watch?v=WUkA2o6rmaw&utm_source=morgen.moment.at&utm_medium=newsletter&utm_campaign=morgenmoment" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">Arbeitskampf, in dem sich Arbeitnehmer:innen bis zu 380.000 Euro pro Kopf erkämpft haben. </a></p><iframe allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen="true" class="youtube_embed" frameborder="0" height="100%" src="https://youtube.com/embed/WUkA2o6rmaw" width="100%"></iframe><p class="paragraph" style="text-align:left;">Du kannst die Videos immer auch <a class="link" href="https://www.youtube.com/@MomentMagazin/streams?utm_source=morgen.moment.at&utm_medium=newsletter&utm_campaign=morgenmoment" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">hier auf Youtube nachsehen.</a> </p><h2 class="heading" style="text-align:left;" id="mehr-von-momen-tat">Mehr von <a class="link" href="http://MOMENT.at?utm_source=morgen.moment.at&utm_medium=newsletter&utm_campaign=morgenmoment" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">MOMENT.at</a></h2><ul><li><p class="paragraph" style="text-align:left;">Die Unis wehren sich gegen angekündigte Einsparungen - auch mit einer Demo. <a class="link" href="https://www.instagram.com/reels/DY2PlDtI8V-/?utm_source=morgen.moment.at&utm_medium=newsletter&utm_campaign=morgenmoment" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">Wir waren vor Ort.</a></p></li></ul><p class="paragraph" style="text-align:left;">Einen schönen Donnerstag wünscht dir</p><p class="paragraph" style="text-align:left;">Lisa</p><h2 class="heading" style="text-align:left;" id="untersttze-momen-tat"><b>Unterstütze </b><span style="text-decoration:underline;"><b><a class="link" href="https://MOMENT.at?utm_source=morgen.moment.at&utm_medium=newsletter&utm_campaign=morgenmoment" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">MOMENT.at</a></b></span></h2><p class="paragraph" style="text-align:left;"><span style="text-decoration:underline;"><a class="link" href="https://MOMENT.at?utm_source=morgen.moment.at&utm_medium=newsletter&utm_campaign=morgenmoment" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">MOMENT.at</a></span> arbeitet unabhängig von Parteien, Banken und Konzernen. Damit das möglich ist, brauchen wir die Hilfe möglichst vieler Menschen. Alle Möglichkeiten, uns zu unterstützen, findest du <a class="link" href="https://www.moment.at/jetzt/?utm_source=morgen.moment.at&utm_medium=newsletter&utm_campaign=morgenmoment" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">hier. Jeder Euro macht einen Unterschied. Danke! </a></p></div></div>
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  <title>Wer macht die Arbeit?</title>
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  <pubDate>Wed, 27 May 2026 03:00:00 +0000</pubDate>
  <atom:published>2026-05-27T03:00:00Z</atom:published>
    <dc:creator>Moment Magazin</dc:creator>
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</style><div class='beehiiv__body'><div class="image"><img alt="" class="image__image" style="" src="https://media.beehiiv.com/cdn-cgi/image/fit=scale-down,format=auto,onerror=redirect,quality=80/uploads/asset/file/c60cc375-d241-4bb6-b94f-89037d090a3a/MoMo_2.png?t=1775563870"/></div><h2 class="heading" style="text-align:left;" id="guten-morgen">Guten Morgen!</h2><p class="paragraph" style="text-align:left;">Während Samsung seinen Angestellten einen Bonus auszahlt, der sich sehen lassen kann, kämpfen die Gewerkschaften hierzulande um Löhne, die zumindest die steigenden Kosten ausgleichen sollen. Dein Morgenmoment kommt heute von Luca Niederdorfer.</p><h2 class="heading" style="text-align:left;" id="1-mchtest-du-das-teilen">#1 Möchtest du das teilen?</h2><p class="paragraph" style="text-align:left;">Die Wiener Festwochen wollen auf- und zur Debatte anregen und laden deswegen den Tech-Milliardär Peter Thiel, der rechtsextreme und antidemokratische Strömungen unterstützt. Warum die Festwochen ihm damit in die Karten spielen <a class="link" href="https://www.moment.at/story/wiener-festwochen-peter-thiel/?utm_source=morgen.moment.at&utm_medium=newsletter&utm_campaign=morgenmoment" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">kommentiert Natascha Strobl in ihrer neuen Kolumne</a>.</p><div class="embed"><a class="embed__url" href="https://www.moment.at/story/wiener-festwochen-peter-thiel/?utm_source=morgen.moment.at&utm_medium=newsletter&utm_campaign=morgenmoment" target="_blank"><div class="embed__content"><p class="embed__title"> Peter Thiel bei den Wiener Festwochen: Die kalkulierte Aufregung </p><p class="embed__link"> Moment.at • Natascha Strobl </p></div><img class="embed__image embed__image--right" src="https://www.moment.at/wp-content/uploads/2026/05/Peter-Thiel.jpg"/></a></div><h2 class="heading" style="text-align:left;" id="2-zahl-des-tages">#2 Zahl des Tages</h2><p class="paragraph" style="text-align:left;"><span style="background-color:rgb(255, 255, 255);">250€ als Einmalzahlung bieten die Arbeitgeber:innen in den Verhandlungen um neue Kollektivverträge in der chemischen Industrie. Und ansonsten keine Anpassung der Gehälter. </span><span style="background-color:rgb(255, 255, 255);"><a class="link" href="https://www.gpa.at/kollektivvertrag/industrie/chemie/2026/kv-2026-chemische-industrie--keine-einigung-in-fuenfter-runde?utm_source=morgen.moment.at&utm_medium=newsletter&utm_campaign=morgenmoment" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">Seit Wochen</a></span><span style="background-color:rgb(255, 255, 255);"> verhandeln Arbeitgeber:innen und Gewerkschaften aber auch in der sechsten Runde kam es zu keiner Einigung </span><span style="background-color:rgb(255, 255, 255);"><span style="color:rgb(71, 71, 71);">–</span></span><span style="background-color:rgb(255, 255, 255);"> obwohl es schon seit 1.Mai neue Verträge geben sollte. Die Arbeitgeber:innen beharren auf ihrem Angebot. Für die rund 50.000 Beschäftigten in der chemischen Industrie würde das einen starken Einschnitt bedeuten. Einmalzahlungen fehlen später in der Verhandlungsbasis des Kollektivvertrags und den Beschäftigten deshalb für den Rest der Karriere im Lohn.</span></p><p class="paragraph" style="text-align:left;"><span style="background-color:rgb(255, 255, 255);">Obwohl die Gewinne in der chemischen Industrie in den vergangenen Jahren zurückgegangen sind, sind die </span><span style="background-color:rgb(255, 255, 255);"><a class="link" href="https://wien.arbeiterkammer.at/service/studien/WirtschaftundPolitik/branchenanalysen/Chemische-Industrie-2025.pdf?utm_source=morgen.moment.at&utm_medium=newsletter&utm_campaign=morgenmoment" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">Gewinnausschüttungen</a></span><span style="background-color:rgb(255, 255, 255);"> an die Eigentümer:innen zuletzt sogar gestiegen </span><span style="background-color:rgb(255, 255, 255);"><span style="color:rgb(71, 71, 71);">–</span></span><span style="background-color:rgb(255, 255, 255);"> auch im Vergleich zu den Löhnen und Gehältern. Während an die Eigentümer:innen hohe Gewinnausschüttungen ausgezahlt werden, soll nun für die Arbeitnehmer:innen kein Geld mehr da sein. </span></p><p class="paragraph" style="text-align:left;"><span style="background-color:rgb(255, 255, 255);">Die Gewerkschaften nennen das Angebot eine </span><span style="background-color:rgb(255, 255, 255);"><a class="link" href="https://www.gpa.at/kollektivvertrag/industrie/chemie/2026/kv-2026-chemische-industrie--warnstreiks-nach-erfolgloser-6--run?utm_source=morgen.moment.at&utm_medium=newsletter&utm_campaign=morgenmoment" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">“Respektlosigkeit”</a></span><span style="background-color:rgb(255, 255, 255);"> und fordern eine Erhöhung von 3,5 % </span><span style="background-color:rgb(255, 255, 255);"><span style="color:rgb(71, 71, 71);">– d</span></span><span style="background-color:rgb(255, 255, 255);">as liegt knapp über der Inflation. Sie haben jetzt die ersten </span><span style="background-color:rgb(255, 255, 255);"><a class="link" href="https://ooe.orf.at/stories/3355636/?utm_source=morgen.moment.at&utm_medium=newsletter&utm_campaign=morgenmoment" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">Warnstreiks</a></span><span style="background-color:rgb(255, 255, 255);"> abgehalten und weitere angekündigt, um ihre Forderungen durchzusetzen. Die nächste Verhandlungsrunde ist für 2. Juni angesetzt.</span></p><h2 class="heading" style="text-align:left;" id="3-in-was-fr-einer-welt-leben-wir-ei">#3 In was für einer Welt leben wir eigentlich</h2><p class="paragraph" style="text-align:left;"><span style="background-color:rgb(255, 255, 255);">Der </span><span style="background-color:rgb(255, 255, 255);"><a class="link" href="https://theoceancleanup.com/great-pacific-garbage-patch/?utm_source=morgen.moment.at&utm_medium=newsletter&utm_campaign=morgenmoment" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">Great Pacific Garbage Patch</a></span><span style="background-color:rgb(255, 255, 255);"> ist ein riesiges Gebiet im Nordpazifik, an dem sich Müll durch Meeresströmungen ansammelt. Er hat in etwa eine Fläche, die 20 mal so groß wie Österreich ist und Schätzungen zufolge treiben dort 80.000 bis 100.000 Tonnen an Müll, der vor allem aus Nordamerika und Asien angespült wird. Inzwischen haben sich schon </span><span style="background-color:rgb(255, 255, 255);"><a class="link" href="https://edition.cnn.com/2023/04/17/world/plastic-pollution-ocean-ecosystems-intl-climate?utm_source=morgen.moment.at&utm_medium=newsletter&utm_campaign=morgenmoment" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">Ökosysteme</a></span><span style="background-color:rgb(255, 255, 255);"> gebildet. Tiere, die normalerweise nur an der Küste vorkommen, leben auf den Müllstreifen im Ozean. </span></p><p class="paragraph" style="text-align:left;"><span style="background-color:rgb(255, 255, 255);">Doch das ist kein guter Lebensraum für sie, denn der Great Pacific Garbage Patch besteht fast ausschließlich aus Plastik. Oft sind es ganz kleine Teilen und Partikel, die Tiere mit ihrer Nahrung aufnehmen, was ihre Gesundheit und Fortpflanzung beeinträchtigt. Mit der Zeit sinkt das Plastik ab und zerfällt weiter, wodurch es auch die Tiefsee und den Meeresgrund erreicht. So wird es immer schwieriger, die </span><span style="background-color:rgb(255, 255, 255);"><a class="link" href="https://edition.cnn.com/2026/05/04/climate/microplastics-nanoplastics-air-global-warming?utm_source=morgen.moment.at&utm_medium=newsletter&utm_campaign=morgenmoment" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">Ausbreitung von Mikroplastik</a></span><span style="background-color:rgb(255, 255, 255);"> einzudämmen. </span></p><p class="paragraph" style="text-align:left;"><span style="background-color:rgb(255, 255, 255);">Dabei könnte zumindest der Great Pacific Garbage Patch relativ schnell beseitigt werden. Projekt </span><span style="background-color:rgb(255, 255, 255);"><a class="link" href="https://theoceancleanup.com/updates/the-great-pacific-garbage-patch-can-be-cleaned-for-7-5-billion/?utm_source=morgen.moment.at&utm_medium=newsletter&utm_campaign=morgenmoment" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">“The Ocean Cleanup”</a></span><span style="background-color:rgb(255, 255, 255);"> geht von 5 Jahren Zeitaufwand und 4 Milliarden Euro an Kosten aus. Eine Studie des WWF spricht von jährlichen Kosten von über </span><span style="background-color:rgb(255, 255, 255);"><a class="link" href="https://www.wwf.at/neue-wwf-studie-zeigt-die-unglaublichen-kosten-der-plastik-krise/?utm_source=morgen.moment.at&utm_medium=newsletter&utm_campaign=morgenmoment" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">3 Billionen Euro</a></span><span style="background-color:rgb(255, 255, 255);"> weltweit durch Produktion, Verwertung und Abfall von Plastik. Die verheerenden Auswirkungen auf Klima und Umwelt lassen sich dabei nur schwer abschätzen.</span></p><h2 class="heading" style="text-align:left;" id="4-moment-live">#4 MOMENT Live </h2><p class="paragraph" style="text-align:left;">Nachdem letzte Woche noch ein großer <a class="link" href="https://www.bbc.com/news/articles/c4g04qkqlk2o?utm_source=morgen.moment.at&utm_medium=newsletter&utm_campaign=morgenmoment" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">Streik</a> angekündigt war, kam es zwischen den Arbeiter:innen und Manager:innen von Samsung doch noch zu einer Einigung. Die Angestellten erhalten einen Bonus als Beteiligung an den steigenden Gewinnen des Konzerns. In unserer wöchentlichen Live-Show (Mittwoch um 18 Uhr) geht es deswegen diesmal unter anderem um den Arbeitskampf der Samsung-Angestellten.</p><iframe allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen="true" class="youtube_embed" frameborder="0" height="100%" src="https://youtube.com/embed/WUkA2o6rmaw" width="100%"></iframe><p class="paragraph" style="text-align:left;">Du kannst die Videos immer auch <a class="link" href="https://www.youtube.com/@MomentMagazin/streams?utm_source=morgen.moment.at&utm_medium=newsletter&utm_campaign=morgenmoment" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">hier auf Youtube nachsehen.</a> </p><p class="paragraph" style="text-align:left;">Einen ausgeglichenen Mittwoch wünscht dir</p><p class="paragraph" style="text-align:left;">Luca</p><h2 class="heading" style="text-align:left;" id="untersttze-momen-tat"><b>Unterstütze </b><span style="text-decoration:underline;"><b><a class="link" href="https://MOMENT.at?utm_source=morgen.moment.at&utm_medium=newsletter&utm_campaign=morgenmoment" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">MOMENT.at</a></b></span></h2><p class="paragraph" style="text-align:left;"><span style="text-decoration:underline;"><a class="link" href="https://MOMENT.at?utm_source=morgen.moment.at&utm_medium=newsletter&utm_campaign=morgenmoment" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">MOMENT.at</a></span> arbeitet unabhängig von Parteien, Banken und Konzernen. Damit das möglich ist, brauchen wir die Hilfe möglichst vieler Menschen. Alle Möglichkeiten, uns zu unterstützen, findest du <a class="link" href="https://www.moment.at/jetzt/?utm_source=morgen.moment.at&utm_medium=newsletter&utm_campaign=morgenmoment" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">hier. Jeder Euro macht einen Unterschied. Danke! </a></p></div></div>
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  <title>Wer wird hier grün vor Neid?</title>
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  <pubDate>Tue, 26 May 2026 03:00:00 +0000</pubDate>
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Wie schlecht die Arbeitsbedingungen sind, liest du in <a class="link" href="https://www.moment.at/story/datenarbeiterinnen-ausbeutung-durch-ki/?utm_source=morgen.moment.at&utm_medium=newsletter&utm_campaign=morgenmoment" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">dieser Ausgabe von “KI - Kritisch informiert” von Claudia Zettel.</a></p><div class="embed"><a class="embed__url" href="https://www.moment.at/story/datenarbeiterinnen-ausbeutung-durch-ki/?utm_source=morgen.moment.at&utm_medium=newsletter&utm_campaign=morgenmoment" target="_blank"><div class="embed__content"><p class="embed__title"> Wie Datenarbeiter:innen für KI ausgebeutet werden </p><p class="embed__link"> Moment.at • Claudia Zettel </p></div><img class="embed__image embed__image--right" src="https://www.moment.at/wp-content/uploads/2026/05/Symbolbild-Ausbeutung-durch-KI-pexels-pixabay-267507.jpg"/></a></div><h2 class="heading" style="text-align:left;" id="2-hast-du-das-gesehen">#2 Hast du das gesehen?</h2><p class="paragraph" style="text-align:left;">Die Bundesregierung hat vergangene Woche die <a class="link" href="https://orf.at/stories/3430975/?utm_source=morgen.moment.at&utm_medium=newsletter&utm_campaign=morgenmoment" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">Pensionsanpassung für 2027</a> bekanntgeben. Mit 2,95 Prozent liegt sie unter der voraussichtlichen Inflation von 3,3 Prozent und bringt für viele Menschen einen Kaufkraftverlust. Wer wie viel kriegt und ob das sozial gerecht ist, <a class="link" href="https://www.moment.at/story/pensionserhoehung-2027/?utm_source=morgen.moment.at&utm_medium=newsletter&utm_campaign=morgenmoment" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">erfährst du in diesem Beitrag.</a></p><div class="embed"><a class="embed__url" href="https://www.moment.at/story/pensionserhoehung-2027/?utm_source=morgen.moment.at&utm_medium=newsletter&utm_campaign=morgenmoment" target="_blank"><div class="embed__content"><p class="embed__title"> Pensionserhöhung 2027:<br>Wie gerecht ist die Staffelung? </p><p class="embed__link"> Moment.at • Luca Niederdorfer </p></div><img class="embed__image embed__image--right" src="https://www.moment.at/wp-content/uploads/2026/05/pexels-landsmann-803094805-27828635.jpg"/></a></div><h2 class="heading" style="text-align:left;" id="3-zahl-des-tages">#3 Zahl des Tages</h2><p class="paragraph" style="text-align:left;"><span style="background-color:rgb(255, 255, 255);">Österreich spart und kürzt überall, während ein großes Potenzial ungenutzt bleibt: Die regulierte Legalisierung von Cannabis. Sie würde neue Einnahmen schaffen und Ausgaben würden wegfallen. Das könnte dem Staat rund 500 Millionen Euro pro Jahr bringen, wie </span><span style="background-color:rgb(255, 255, 255);"><a class="link" href="https://www.momentum-institut.at/news/cannabis-legalisierung-bringt-halbe-milliarde-jaehrlich/?utm_source=morgen.moment.at&utm_medium=newsletter&utm_campaign=morgenmoment" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">Berechnungen des Momentum Institut</a></span><span style="background-color:rgb(255, 255, 255);"> zeigen. Etwa 210 Millionen davon kämen aus Steuern aus legalem Verkauf – Umsatzsteuer und Cannabissteuer. Eine Cannabissteuer könnte mit rund 150 Millionen fast gleich viel einbringen wie etwa die Alkohol- oder Biersteuer.</span></p><p class="paragraph" style="text-align:left;"><span style="background-color:rgb(255, 255, 255);">Noch einmal 93 Millionen könnten Sozialversicherungsbeiträge, Lohnsteuer und Lohnnebenkosten bei neuen Anstellungen bringen. Dazu kommt ein erhebliches Sparpotenzial von rund 192 Millionen Euro bei Polizei, Gerichten und Justizvollzug. Es werden immer noch viele Ressourcen dafür eingesetzt, Menschen wegen kleinen Cannabis-Delikten zu verfolgen, die weder schwere Kriminalität betreffen, noch zur öffentlichen Sicherheit beitragen.</span></p><p class="paragraph" style="text-align:left;"><span style="background-color:rgb(255, 255, 255);">Eine Legalisierung würde aber nicht bedeuten, Cannabis zu verharmlosen. Im Gegenteil: Ein regulierter Markt ermöglicht Alterskontrollen, Qualitätsstandards und Prävention. Zurzeit gibt es weder Kontrolle, noch Steuereinnahmen oder Schutz für Konsument:innen. Die Frage ist nämlich nicht, ob in Österreich Cannabis konsumiert wird. Die Frage ist, ob der Staat es endlich entkriminalisiert, damit sicherer macht und alle davon profitieren können.</span></p><p class="paragraph" style="text-align:left;">Einen entspannten falschen Montag wünscht dir</p><p class="paragraph" style="text-align:left;">Luca</p><h2 class="heading" style="text-align:left;" id="untersttze-momen-tat"><b>Unterstütze </b><span style="text-decoration:underline;"><b><a class="link" href="https://MOMENT.at?utm_source=morgen.moment.at&utm_medium=newsletter&utm_campaign=morgenmoment" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">MOMENT.at</a></b></span></h2><p class="paragraph" style="text-align:left;"><span style="text-decoration:underline;"><a class="link" href="https://MOMENT.at?utm_source=morgen.moment.at&utm_medium=newsletter&utm_campaign=morgenmoment" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">MOMENT.at</a></span> arbeitet unabhängig von Parteien, Banken und Konzernen. Damit das möglich ist, brauchen wir die Hilfe möglichst vieler Menschen. Alle Möglichkeiten, uns zu unterstützen, findest du <a class="link" href="https://www.moment.at/jetzt/?utm_source=morgen.moment.at&utm_medium=newsletter&utm_campaign=morgenmoment" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">hier. Jeder Euro macht einen Unterschied. Danke! </a></p></div></div>
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  <title>Männer wollen nicht ausgelacht werden, Frauen wollen leben</title>
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  <pubDate>Fri, 22 May 2026 03:00:00 +0000</pubDate>
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</style><div class='beehiiv__body'><div class="image"><img alt="" class="image__image" style="" src="https://media.beehiiv.com/cdn-cgi/image/fit=scale-down,format=auto,onerror=redirect,quality=80/uploads/asset/file/9c31cad5-ade6-468b-8625-43a2bba185ef/MoMo_3.png?t=1775117032"/></div><h2 class="heading" style="text-align:left;" id="guten-morgen">Guten Morgen!</h2><p class="paragraph" style="text-align:left;">Sicher und selbstbestimmt leben - das wünschen sich Menschen mit Behinderung, Frauen und die Unis. Deinen Morgenmoment schickt dir heute Lisa Wohlgenannt. </p><h2 class="heading" style="text-align:left;" id="1-mchtest-du-das-teilen">#1 Möchtest du das teilen?</h2><p class="paragraph" style="text-align:left;">Sexualität bei Menschen mit Behinderung ist oft ein Tabu. Deshalb mangelt es auch an Zielgruppen-gerechten Aufklärungsangeboten, <a class="link" href="https://www.moment.at/story/sexuelle-bildung-behinderung-interview/?utm_source=morgen.moment.at&utm_medium=newsletter&utm_campaign=morgenmoment" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">erklärt Sexualpädagogin Michaela Moser-Steigerswald im Gespräch.</a></p><div class="embed"><a class="embed__url" href="https://www.moment.at/story/sexuelle-bildung-behinderung-interview/?utm_source=morgen.moment.at&utm_medium=newsletter&utm_campaign=morgenmoment" target="_blank"><div class="embed__content"><p class="embed__title"> Sexuelle Bildung für Menschen mit Behinderungen: &quot;Die Leute glauben, dass etwas mit ihnen nicht stimmt&quot; </p><p class="embed__link"> Moment.at • Alina Kaufmann </p></div><img class="embed__image embed__image--right" src="https://www.moment.at/wp-content/uploads/2026/05/13E254AC-331A-448E-B4AA-6FFD79F45E94_1_201_a-1560x1040.jpeg"/></a></div><h2 class="heading" style="text-align:left;" id="2-der-reihe-nach">#2 Der Reihe nach</h2><p class="paragraph" style="text-align:left;"><a class="link" href="https://science.orf.at/stories/3235622/?utm_source=morgen.moment.at&utm_medium=newsletter&utm_campaign=morgenmoment" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">Eine Milliarde Euro soll bei den Universitäten gespart werden: </a>15,5 Milliarden statt 16,5 Milliarden Euro Dreijahresbudget. Dabei bräuchte es 18 Milliarden, um die steigenden Kosten decken zu können, <a class="link" href="https://www.univie.ac.at/aktuelles/press-room/pressemeldungen/detail/budget-unis-rufen-zu-demos-gegen-kuerzungen-auf?utm_source=morgen.moment.at&utm_medium=newsletter&utm_campaign=morgenmoment" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">heißt es seitens der Universitäten.</a> </p><p class="paragraph" style="text-align:left;">Damit fehlen bis 2030 2,5 Milliarden Euro. Das würde fast 10.000 Vollzeitstellen kosten - &quot;ein Fünftel unserer Kolleginnen und Kollegen&quot;, sagt Brigitte Hütter, Vorsitzende der Universitätenkonferenz.</p><p class="paragraph" style="text-align:left;">Die Einsparungen hätten negative Auswirkungen auf den Wissenschafts- und Forschungsstandort, aber auch auf Österreich als Wirtschafts- und Innovationsstandort. Und auch die Gesundheitsversorgung würde darunter noch mehr leiden. </p><p class="paragraph" style="text-align:left;">Die Medunis sind für vier Unikliniken zuständig und seien das &quot;Rückgrat des österreichischen Gesundheitssystems&quot;, sagt Markus Müller, Rektor der Medizinischen Universität Wien. Auch ihr Budget würde gekürzt.</p><p class="paragraph" style="text-align:left;">Wenn das Budget fehle, müsse man sogar über Studiengebühren nachdenken, warnt Hütter. Ansonsten müsste es wohl weniger Studienplätze geben. So oder so drohen stärkere Zugangsbeschränkungen und damit Benachteiligung vor allem für Kinder von Nicht-Akademiker:innen. Es sei &quot;völlig inakzeptabel, dass junge Menschen und Studierende jetzt den Kopf hinhalten müssen, weil der Regierung der Mut fehlt, große Vermögen zu besteuern&quot;, <a class="link" href="https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20260519_OTS0131/oeh-kritisiert-sparpaket-regierung-hungert-unis-aus-statt-vermoegende-in-die-pflicht-zu-nehmen?utm_source=morgen.moment.at&utm_medium=newsletter&utm_campaign=morgenmoment" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">sagt die Österreichische Hochschüler_innenschaft. </a></p><p class="paragraph" style="text-align:left;">Die Zahlen seien noch nicht fix, heißt es aus dem Wissenschaftsministerium. Den Unis seien diese aber als vollendete Tatsachen vermittelt worden, sagt Hütter. Jedenfalls wehrt man sich gegen die drohende Kürzung. Aus Protest stiegen die Unis aus dem Hochschulstrategieprozess aus. Dort sollte eine Vision für Hochschulen bis 2040 entworfen werden. <a class="link" href="https://www.oeh.ac.at/info/unisretten/?utm_source=morgen.moment.at&utm_medium=newsletter&utm_campaign=morgenmoment" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">Außerdem rufen die Unis gemeinsam mit ÖH und Gewerkschaft zu Demos auf:</a></p><p class="paragraph" style="text-align:left;">Wien: Mittwoch, 27.05, 13:00 Uhr, Uni Wien (Universitätsring 1)<br>Linz: Donnerstag, 28.05, 16:00 Uhr, Hauptplatz<br>Graz: Donnerstag, 28.05, 14:00 Uhr, Wilhelm Fischer Allee<br>Salzburg: Donnerstag, 28.05, 14:00 Uhr, Kapitelplatz<br>Innsbruck: Noch nicht bekannt</p><h2 class="heading" style="text-align:left;" id="2-in-was-fr-einer-welt-leben-wir-ei">#3 In was für einer Welt leben wir eigentlich?</h2><p class="paragraph" style="text-align:left;">„Männer haben Angst, dass Frauen über sie lachen. Frauen haben Angst, dass Männer sie töten.“ Das sagte die kanadische Schriftstellerin und Dichterin Margaret Atwood. </p><p class="paragraph" style="text-align:left;">In Niederösterreich wurde eine 27-Jährige ermordert. Der mutmaßliche Täter gab als Motiv “Kränkung” an, wie <a class="link" href="https://www.derstandard.at/story/3000000321586/femizid-in-der-steiermark-64-jaehriger-toetete-ehefrau-mit-offenbar-illegal-besessener-waffe?utm_source=morgen.moment.at&utm_medium=newsletter&utm_campaign=morgenmoment" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">Medien berichten.</a> </p><p class="paragraph" style="text-align:left;">Außerdem wurde kürzlich in der Steiermark eine 59-jährige Frau mutmaßlich von ihrem Ehemann getötet. Das sind bereits der <a class="link" href="https://www.aoef.at/index.php/zahlen-und-daten/femizide-in-oesterreich?utm_source=morgen.moment.at&utm_medium=newsletter&utm_campaign=morgenmoment" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">12. und 13. Femizid in diesem Jahr</a>, Stand 21. Mai.</p><p class="paragraph" style="text-align:left;">Die Fälle belegen die Aussage von Margaret Atwood auf tragische Weise. Frauen sind im Patriarchat nie sicher vor Gewalt. Die Politik in Österreich hat bisher kaum auf Männergewalt und den um sich greifenden Frauenhass reagiert. Der <a class="link" href="https://www.bmfwf.gv.at/frauen-und-gleichstellung/nap_gegen_gewalt_an_frauen.html?utm_source=morgen.moment.at&utm_medium=newsletter&utm_campaign=morgenmoment" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">Nationale Aktionsplan zur Bekämpfung von Gewalt an Frauen und Mädchen</a> soll ein Schritt in die richtige Richtung sein. Waffen werden darin aber nicht behandelt, <a class="link" href="https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20260521_OTS0126/disoskigruene-schusswaffen-endlich-als-risikofaktor-bei-gewalt-gegen-frauen-anerkennen?utm_source=morgen.moment.at&utm_medium=newsletter&utm_campaign=morgenmoment" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">kritisieren die Grünen</a>. </p><p class="paragraph" style="text-align:left;"><a class="link" href="https://steiermark.orf.at/stories/3355132/?utm_source=morgen.moment.at&utm_medium=newsletter&utm_campaign=morgenmoment" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">Frauenminister:in Eva-Maria Holzleitner und Justizministerin Anna Sporrer</a> (beide SPÖ) sagten in einem gemeinsamen Statement, dass man noch konsequenter handeln müsse. Seit der Reform des Waffengesetzes gebe es bereits ein vorläufiges Waffenverbot bei Gewalt im familiären Umfeld. Diese Regelungen müsse man weiterentwickeln. Gesetze alleine reichten aber nicht. “Der Schutz vor geschlechtsspezifischer Gewalt ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe”, betonen die Ministerinnen. </p><p class="paragraph" style="text-align:left;">Wenn du Hilfe brauchst, kannst du dich an diese Kontaktstellen wenden:</p><p class="paragraph" style="text-align:left;"><a class="link" href="https://www.frauenhelpline.at/?utm_source=morgen.moment.at&utm_medium=newsletter&utm_campaign=morgenmoment" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">Frauenhelpline</a>: 0800 222 555<br><a class="link" href="https://www.gewaltschutzzentrum.at/?utm_source=morgen.moment.at&utm_medium=newsletter&utm_campaign=morgenmoment" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">Gewaltschutzzentren Österreichs</a>: 0800 700 217<br><a class="link" href="https://www.aoef.at/?utm_source=morgen.moment.at&utm_medium=newsletter&utm_campaign=morgenmoment" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">Autonome Österreichische Frauenhäuser</a>: 01 544 08 20<br><a class="link" href="https://www.rataufdraht.at/?utm_source=morgen.moment.at&utm_medium=newsletter&utm_campaign=morgenmoment" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">Rat auf Draht</a>: 147<br><a class="link" href="https://maennernotruf.at/?utm_source=morgen.moment.at&utm_medium=newsletter&utm_campaign=morgenmoment" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">Männernotruf</a>: 05 76 77<br><a class="link" href="https://maennerinfo.at/?utm_source=morgen.moment.at&utm_medium=newsletter&utm_campaign=morgenmoment" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">Männerinfo-Krisenhotline</a>: 0800 400 777<br><br>Weitere Hilfsangebote findest du <a class="link" href="https://www.hilfsangebote-bei-gewalt-gegen-frauen.at/hilfsangebote.html?currentPage=1&utm_source=morgen.moment.at&utm_medium=newsletter&utm_campaign=morgenmoment" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">hier. </a></p><h2 class="heading" style="text-align:left;" id="4-besser-geht-doch">#4 Besser geht doch</h2><p class="paragraph" style="text-align:left;">Die UNO-Generalversammlung stimmt für strengeren Klimaschutz. Mit 141 zu 8 Stimmen wurde <a class="link" href="https://www.theguardian.com/environment/2026/may/21/un-vote-support-icj-world-court-climate-change-opinion?utm_source=gutewoche&utm_medium=newsletter&utm_campaign=gutewoche" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">eine Resolution angenommen</a>, die Staaten beim Klimaschutz stärker in die Verpflichtung nimmt. </p><p class="paragraph" style="text-align:left;">Die Versammlung hat sich dabei auf ein Gutachten des Internationalen Gerichtshofs (IGH) gestützt. Der kam im Juli 2025 zu der Erkenntnis, dass Länder rechtlich dazu verpflichtet sind, den Verbrauch fossiler Energie zu verringern und die Erderhitzung zu bekämpfen. Verstößt ein Staat dagegen, kann er verpflichtet werden, den geschädigten Staaten vollständigen Schadenersatz zu leisten.</p><p class="paragraph" style="text-align:left;">Die Resolution wurde vom Inselstaat Vanuatu eingebracht. Der leidet bereits jetzt stark an den Auswirkungen der Klimakrise - er ist nämlich langsam am Verschwinden. Die USA hatten vor der Versammlung noch vergeblich versucht, Vanuatu vom Einbringen der Resolution abzuhalten. Die USA haben unter anderem dagegen gestimmt.</p><p class="paragraph" style="text-align:left;">Die Resolution ist wie das Gutachten des IGH zwar nicht rechtlich bindend. Beide können aber in Klimaklagen weltweit als Argumentationsgrundlagen bei der Urteilssprechung herangezogen werden. </p><p class="paragraph" style="text-align:left;"></p><p class="paragraph" style="text-align:left;">Ein ruhiges Wochenende wünscht dir</p><p class="paragraph" style="text-align:left;">Lisa</p><h2 class="heading" style="text-align:left;" id="untersttze-momen-tat"><b>Unterstütze </b><span style="text-decoration:underline;"><b><a class="link" href="https://MOMENT.at?utm_source=morgen.moment.at&utm_medium=newsletter&utm_campaign=morgenmoment" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">MOMENT.at</a></b></span></h2><p class="paragraph" style="text-align:left;"><span style="text-decoration:underline;"><a class="link" href="https://MOMENT.at?utm_source=morgen.moment.at&utm_medium=newsletter&utm_campaign=morgenmoment" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">MOMENT.at</a></span> arbeitet unabhängig von Parteien, Banken und Konzernen. Damit das möglich ist, brauchen wir die Hilfe möglichst vieler Menschen. Alle Möglichkeiten, uns zu unterstützen, findest du <a class="link" href="https://www.moment.at/jetzt/?utm_source=morgen.moment.at&utm_medium=newsletter&utm_campaign=morgenmoment" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">hier. Jeder Euro macht einen Unterschied. Danke! </a></p></div></div>
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  <title>Keine Kinder? Kein Problem!</title>
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  <pubDate>Thu, 21 May 2026 03:00:00 +0000</pubDate>
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Barbara Blaha und Yasmin Maatouk haben dort mit der Kabarettistin Toxische Pommes und der Journalistin und Autorin Melisa Erkurt <a class="link" href="https://www.moment.at/story/zuendstoff-podcast-status/?utm_source=morgen.moment.at&utm_medium=newsletter&utm_campaign=morgenmoment" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">über das österreichische Bildungssystem gesprochen:</a></p><div class="embed"><a class="embed__url" href="https://www.moment.at/story/zuendstoff-podcast-status/?utm_source=morgen.moment.at&utm_medium=newsletter&utm_campaign=morgenmoment" target="_blank"><div class="embed__content"><p class="embed__title"> ZÜNDSTOFF Live: Toxische Pommes & Melisa Erkurt über Bildung, Status und Herkunft </p><p class="embed__link"> www.moment.at/story/zuendstoff-podcast-status </p></div><img class="embed__image embed__image--right" src="https://beehiiv-images-production.s3.amazonaws.com/uploads/asset/file/a7d3948b-40f3-49e3-a466-45006c49a6f2/2026_05_04_ZS_Kulisse_Thumbnail_01.jpg?t=1779281666"/></a></div><p class="paragraph" style="text-align:left;"></p><h2 class="heading" style="text-align:left;" id="2-spin-des-tages">#2 Spin des Tages</h2><p class="paragraph" style="text-align:left;">Immer weniger Frauen bekommen Kinder, zeigt das aktuelle <a class="link" href="https://www.derstandard.at/story/3000000321042/geburtenrueckgang-in-oesterreich-haelt-an?utm_source=morgen.moment.at&utm_medium=newsletter&utm_campaign=morgenmoment" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">Geburtenbarometer </a>der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW). Und das ist erstmal völlig okay. Denn Kinder zu kriegen sollte kein Zwang sein. Doch mit niedrigen Geburtenraten wird sehr häufig Angst geschürt.</p><p class="paragraph" style="text-align:left;">Dabei sind Prognosen über Bevölkerungsentwicklung sehr schwierig. So hat die ÖAW noch 1977 geschätzt, dass 2039 nur mehr 6 Millionen Menschen in Österreich leben werden. Aktuell leben hier 9 Millionen Menschen. </p><p class="paragraph" style="text-align:left;">Gleichzeitig ist die Diskussion oft rassistisch aufgeladen. Rassist:innen wie Elon Musk <a class="link" href="https://www.moment.at/story/was-ist-pronatalismus/?utm_source=morgen.moment.at&utm_medium=newsletter&utm_campaign=morgenmoment" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">sind sehr besorgt darüber</a>, dass weiße Frauen angeblich zu wenige Kinder kriegen. Sie sehen darin den “Untergang der westlichen Welt”. Die Kinderlosigkeit “unserer” Frauen ist in der Erzählung von Rechten eine Bedrohung für “unser” Volk. Schuld dafür in ihren Augen: Feminismus und Eigenständigkeit. Sie würden Frauen wohl am liebsten dazu zwingen, Kinder zu bekommen. </p><p class="paragraph" style="text-align:left;">Die Selbstbestimmung über den eigenen Körper wurde von Frauen lange und hart erkämpft. Wer keine Kinder will, darf nicht benachteiligt oder gezwungen werden. Das heißt aber nicht, dass die Politik den Kinderwunsch von Menschen nicht unterstützen kann. Sie könnte sehr viel machen, damit Menschen mit Kinderwunsch diesen auch verwirklichen können. Etwa Kinderbetreuung ausbauen, Wohnen leistbarer machen, Lebenshaltungskosten senken und Familienleistungen erhalten anstatt sie zu streichen.</p><p class="paragraph" style="text-align:left;">Von diesen Maßnahmen passiert in Österreich wenig. Im Gegenteil - Familienministerin Claudia Bauer (ÖVP) sagt dazu, dass man <a class="link" href="https://www.moment.at/story/claudia-bauer-kinder-familien-politik/?utm_source=morgen.moment.at&utm_medium=newsletter&utm_campaign=morgenmoment" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">einfach mal Kinder kriegen </a>und nicht so viel darüber nachdenken soll.</p><h2 class="heading" style="text-align:left;" id="3-der-reihe-nach">#3 Der Reihe nach</h2><p class="paragraph" style="text-align:left;">Die Regierung muss sparen und nimmt dafür jetzt das “Zwischenparken” beim AMS ins Visier. Die Praxis kommt vor allem Unternehmen zugute und kostet uns alle 600 bis 700 Millionen Euro pro Jahr. <a class="link" href="https://www.moment.at/story/zwischenparken-unternehmen-risiko/?utm_source=morgen.moment.at&utm_medium=newsletter&utm_campaign=morgenmoment" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">Die Sparpläne werden aber nicht nur Unternehmen, sondern auch die ohnehin belasteten Arbeitnehmer:innen treffen, wie du hier liest:</a></p><div class="embed"><a class="embed__url" href="https://www.moment.at/story/zwischenparken-unternehmen-risiko/?utm_source=morgen.moment.at&utm_medium=newsletter&utm_campaign=morgenmoment" target="_blank"><div class="embed__content"><p class="embed__title"> Zwischenparken: Unternehmen lagern ihr Risiko auf uns alle aus </p><p class="embed__link"> Moment.at • Luca Niederdorfer </p></div><img class="embed__image embed__image--right" src="https://www.moment.at/wp-content/uploads/2026/05/pexels-wolfgang-weiser-467045605-32658673-1560x1040.jpg"/></a></div><h2 class="heading" style="text-align:left;" id="4-es-geht-noch-besser">#4 Es geht noch besser</h2><p class="paragraph" style="text-align:left;">Heute wird der Nationalrat die Senkung der Mehrwertsteuer auf ausgewählte Grundnahrungsmittel beschließen. Das ist grundsätzlich begrüßenswert. Die Senkung kommt gemessen am Einkommen bei den ärmsten Haushalten am stärksten an, zeigt eine Berechnung des Momentum Instituts.</p><div class="image"><img alt="" class="image__image" style="" src="https://media.beehiiv.com/cdn-cgi/image/fit=scale-down,format=auto,onerror=redirect,quality=80/uploads/asset/file/34624bd8-c366-4b80-ae34-22a9ae188258/Mehrwertsteuersenkung-4_9-Prozent%2BRegierungsliste.png?t=1779285616"/></div><p class="paragraph" style="text-align:left;"> Die Maßnahme ist aktuell also grundsätzlich zu begrüßen. Aber es ginge noch wesentlich besser: „Für Haushalte mit wenig Einkommen kann schon eine kleine Entlastung einen spürbaren Unterschied machen. Aber genau deshalb muss die Maßnahme so gestaltet werden, dass sie wirklich ausreichend bei ihnen ankommt, da sehen wir aktuell noch Luft nach oben“, sagt Barbara Schuster, stellvertretende Chefökonomin am Momentum Institut. Die Liste der betroffenen Lebensmittel müsste noch stärker auf die Lebensrealität von ärmeren Haushalten angepasst werden. Die Regierung könnte mit einer Überarbeitung das ärmste Einkommensfünftel fast doppelt so stark entlasten.</p><p class="paragraph" style="text-align:left;">Gleichzeitig reiche eine Senkung der Mehrwertsteuer laut Momentum Institut alleine nicht aus. Das würde nur dann helfen, wenn es auch direkt an die Konsument:innen weitergegeben werde. Daher müsse die Regierung auch für eine entsprechende Kontrolle der Preise und eine Obergrenze bei den Gewinnmargen sorgen. </p><p class="paragraph" style="text-align:left;">Einen schönen Donnerstag</p><p class="paragraph" style="text-align:left;">Sebastian</p><h2 class="heading" style="text-align:left;" id="untersttze-momen-tat"><b>Unterstütze </b><span style="text-decoration:underline;"><b><a class="link" href="https://MOMENT.at?utm_source=morgen.moment.at&utm_medium=newsletter&utm_campaign=morgenmoment" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">MOMENT.at</a></b></span></h2><p class="paragraph" style="text-align:left;"><span style="text-decoration:underline;"><a class="link" href="https://MOMENT.at?utm_source=morgen.moment.at&utm_medium=newsletter&utm_campaign=morgenmoment" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">MOMENT.at</a></span> arbeitet unabhängig von Parteien, Banken und Konzernen. Damit das möglich ist, brauchen wir die Hilfe möglichst vieler Menschen. Alle Möglichkeiten, uns zu unterstützen, findest du <a class="link" href="https://www.moment.at/jetzt/?utm_source=morgen.moment.at&utm_medium=newsletter&utm_campaign=morgenmoment" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">hier. Jeder Euro macht einen Unterschied. Danke! </a></p></div></div>
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  <title>Bad Vibes Only</title>
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  <pubDate>Wed, 20 May 2026 03:00:00 +0000</pubDate>
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</style><div class='beehiiv__body'><div class="image"><img alt="" class="image__image" style="" src="https://media.beehiiv.com/cdn-cgi/image/fit=scale-down,format=auto,onerror=redirect,quality=80/uploads/asset/file/9c31cad5-ade6-468b-8625-43a2bba185ef/MoMo_3.png?t=1775117032"/></div><h2 class="heading" style="text-align:left;" id="guten-morgen">Guten Morgen!</h2><p class="paragraph" style="text-align:left;">Schlechte Stimmung ist keine Erklärung für gesellschaftliche Probleme. Vielleicht könnte das jemand unserer Familienministerin erklären? Mehr dazu im neuen Morgenmoment, geschrieben von Sebastian Panny.</p><h2 class="heading" style="text-align:left;" id="1-mchtest-du-das-teilen">#1 Möchtest du das teilen?</h2><p class="paragraph" style="text-align:left;">Österreichs Kinder haben viele Probleme, wie eine aktuelle UNICEF-Studie zeigt. Das liegt vor allem an sozialer Ungleichheit. <a class="link" href="https://www.moment.at/story/the-kids-are-not-alright/?utm_source=morgen.moment.at&utm_medium=newsletter&utm_campaign=morgenmoment" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">Familienministerin Claudia Bauer sieht die Probleme hingegen ganz woanders:</a></p><div class="embed"><a class="embed__url" href="https://www.moment.at/story/the-kids-are-not-alright/?utm_source=morgen.moment.at&utm_medium=newsletter&utm_campaign=morgenmoment" target="_blank"><div class="embed__content"><p class="embed__title"> The kids are not alright. Das liegt nicht an schlechten Vibes, Ministerin Bauer. </p><p class="embed__link"> Moment.at • Natascha Strobl </p></div><img class="embed__image embed__image--right" src="https://www.moment.at/wp-content/uploads/2025/08/heute-plakolm.png"/></a></div><h2 class="heading" style="text-align:left;" id="2-verzgerungsmoment">#2 Verzögerungsmoment</h2><p class="paragraph" style="text-align:left;">Bis 7. Juni 2026 sollte Österreich die Lohntransparenzrichtlinie der EU umsetzen. Damit hätten Mitarbeiter:innen mehr Einblick in Gehälter und Löhne in ihren Unternehmen. Doch mittlerweile <a class="link" href="https://orf.at/stories/3430662/?utm_source=morgen.moment.at&utm_medium=newsletter&utm_campaign=morgenmoment" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">bremsen Wirtschaftskammer und ÖVP</a> so stark, dass sich der Termin wohl nicht mehr ausgehen wird. Die Wirtschaftskammer sieht nämlich “erdrückende Belastungen” für Unternehmen durch zusätzliche Bürokratie und wehrt sich gegen die Umsetzung. EU-weit gibt es immer mehr Widerstand von Industrie und konservativen Parteien.</p><p class="paragraph" style="text-align:left;">Dabei wissen Unternehmen seit 2023 grob, was auf sie zukommt. So müssen Unternehmen ab 100 Mitarbeiter:innen regelmäßig Zahlen über ihre geschlechtsspezifischen Lohnunterschiede veröffentlichen. Arbeitnehmer:innen müssen bereits im Bewerbungsverfahren über Gehaltsspannen informiert werden. Sie bekommen zudem ein Auskunftsrecht über das durchschnittliche Gehaltsniveau im Unternehmen, aufgeschlüsselt nach Geschlecht.</p><p class="paragraph" style="text-align:left;">Verpflichtende Lohntransparenz gilt als einer der Bausteine, um den<a class="link" href="https://www.moment.at/story/gender-pay-gap-erklaert/?utm_source=morgen.moment.at&utm_medium=newsletter&utm_campaign=morgenmoment" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow"> Gender-Pay-Gap</a> von 12 Prozent in Österreich zu schließen. Profitieren werden alle Arbeitnehmer:innen. Denn Unternehmen müssen ihre eigenen Gehaltsmodelle hinterfragen und überarbeiten. Österreich ist eines von nur sechs Ländern der EU, das noch kein Gesetzesvorhaben an Brüssel gemeldet hat. Umgesetzt wurde es in fünf Ländern, wobei viele am 7. Juni folgen werden. </p><p class="paragraph" style="text-align:left;">Für die Erfüllung der Richtlinien werden Unternehmen zu Beginn Aufwand betreiben müssen. Danach müssen sie jährlich die Zahlen aktualisieren - und ab einem Gehaltsunterschied von 5 Prozent zwischen den Geschlechtern eine Erklärung dafür abgeben. Das wissen Unternehmen seit 3 Jahren. Diese Zeit hätten sie nutzen können, anstatt zu jammern. </p><h2 class="heading" style="text-align:left;" id="3-in-eigener-sache">#3 In eigener Sache</h2><iframe allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen="true" class="youtube_embed" frameborder="0" height="100%" src="https://youtube.com/embed/So_xMa1PDlk" width="100%"></iframe><p class="paragraph" style="text-align:left;">Wenn du das liest, konsumierst du unseren Newsletter vermutlich regelmäßig. Im Morgenmoment steckt viel Arbeit, dennoch ist er gratis - und wird das auch bleiben. Vielleicht hast du bereits Videos oder Grafiken auf anderen Plattformen von uns gesehen und geteilt, weil sie komplizierte Sachverhalte einfach erklärt haben. Oder du hast Artikel gelesen, bei denen du gedacht hast: “Endlich schreibt jemand darüber.”</p><p class="paragraph" style="text-align:left;">Keine Sorge, auch das bleibt alles kostenlos und frei zugänglich. Aber es kostet natürlich etwas, sie zu produzieren. Damit das auch in Zukunft weiter möglich ist, sind wir auf dich angewiesen. Natürlich erfüllt jedes Morgenmoment-Abo, jedes Like und jeder Reshare unser Herz. Aber um unsere Kosten decken zu können, brauchen wir deine Spende. </p><p class="paragraph" style="text-align:left;">Du kannst dir vorstellen, Fördermitglied zu werden? <a class="link" href="https://www.moment.at/jetzt/?utm_source=morgen.moment.at&utm_medium=newsletter&utm_campaign=morgenmoment" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">Das kannst du hier machen.</a> Für uns zählt jede Spende, egal wie klein sie sein mag. Wir sagen schonmal Danke ❤️ </p><h2 class="heading" style="text-align:left;" id="mehr-von-momen-tat">Mehr von <a class="link" href="http://MOMENT.at?utm_source=morgen.moment.at&utm_medium=newsletter&utm_campaign=morgenmoment" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">MOMENT.at</a></h2><ul><li><p class="paragraph" style="text-align:left;"><a class="link" href="https://www.youtube.com/shorts/bFZkR8jwn14?feature=share&utm_source=morgen.moment.at&utm_medium=newsletter&utm_campaign=morgenmoment" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">“Zum Putzen ist man immer gut genug.” Wertschätzung ist das Mindeste, was wir Putzkräften entgegenbringen können - und nicht einmal das schaffen die meisten von uns, kommentiert Ebru Sokolova.</a></p></li></ul><p class="paragraph" style="text-align:left;">Einen schönen Mittwoch</p><p class="paragraph" style="text-align:left;">Sebastian</p><h2 class="heading" style="text-align:left;" id="untersttze-momen-tat"><b>Unterstütze </b><span style="text-decoration:underline;"><b><a class="link" href="https://MOMENT.at?utm_source=morgen.moment.at&utm_medium=newsletter&utm_campaign=morgenmoment" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">MOMENT.at</a></b></span></h2><p class="paragraph" style="text-align:left;"><span style="text-decoration:underline;"><a class="link" href="https://MOMENT.at?utm_source=morgen.moment.at&utm_medium=newsletter&utm_campaign=morgenmoment" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">MOMENT.at</a></span> arbeitet unabhängig von Parteien, Banken und Konzernen. 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  <title>Die Arbeit muss sich ändern</title>
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  <pubDate>Tue, 19 May 2026 03:00:00 +0000</pubDate>
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Was zyklusorientiertes Arbeiten bedeutet, <a class="link" href="https://www.moment.at/story/zyklusorientiertes-arbeiten/?utm_source=morgen.moment.at&utm_medium=newsletter&utm_campaign=morgenmoment" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">liest du hier. </a></p><div class="embed"><a class="embed__url" href="https://www.moment.at/story/zyklusorientiertes-arbeiten/?utm_source=morgen.moment.at&utm_medium=newsletter&utm_campaign=morgenmoment" target="_blank"><div class="embed__content"><p class="embed__title"> Warum die Menstruation im Job kein Tabu bleiben sollte </p><p class="embed__link"> Moment.at • Lisa Rock </p></div><img class="embed__image embed__image--right" src="https://www.moment.at/wp-content/uploads/2026/05/elle-cartier-yT75nEPcnt4-unsplash.jpg"/></a></div><h2 class="heading" style="text-align:left;" id="2-hast-du-das-gesehen">#2 Hast du das gesehen?</h2><p class="paragraph" style="text-align:left;"><a class="link" href="https://www.koreaherald.com/article/10697373?utm_source=morgen.moment.at&utm_medium=newsletter&utm_campaign=morgenmoment" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">Seit Monaten</a> verhandeln mehrere Gewerkschaften von Samsung-Arbeiter:innen mit dem Konzern. Sie fordern eine 15-prozentige Beteiligung an den steigenden Gewinnen, die Samsung über ein Bonussystem an die Arbeiter:innen auszahlen soll. Nachdem das Management die Bedingungen der Gewerkschaften nicht akzeptiert, haben diese einen 18-tägigen Streik angekündigt. Mehr als 45.000 Arbeiter:innen wollen sich anschließen. Der Streik könnte sich <a class="link" href="https://www.straitstimes.com/business/companies-markets/south-korea-court-orders-samsung-union-strike-to-not-impact-chip-volume?utm_source=morgen.moment.at&utm_medium=newsletter&utm_campaign=morgenmoment" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">global auf Lieferketten und Wirtschaft auswirken</a>. </p><p class="paragraph" style="text-align:left;">Samsung produziert rund ein Drittel aller globalen DRAM-Chips, einem Arbeitsspeicher der für Smartphones, Computer und Datencenter benötigt wird. Der KI-Hype der letzten Jahre hat die Nachfrage und Preise von DRAM explodieren lassen – und damit auch die Umsätze. Im ersten Quartal 2026 hat Samsung den Gewinn im Vergleich zum Vorjahr <a class="link" href="https://www.n-tv.de/wirtschaft/KI-Boom-treibt-Samsung-in-neue-Gewinn-Dimensionen-id30686730.html?utm_source=morgen.moment.at&utm_medium=newsletter&utm_campaign=morgenmoment" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">verachtfacht</a>. Der Konzernriese macht inzwischen rund ein Fünftel der Wirtschaftsleistung Südkoreas aus. Dementsprechend würde sich ein Streik auch stark auf die südkoreanische Wirtschaft auswirken. </p><p class="paragraph" style="text-align:left;">Die Regierung versucht jetzt, den Streik auf verschiedenen Wegen zu unterbinden. Mit der <a class="link" href="https://orf.at/stories/3430605/?utm_source=morgen.moment.at&utm_medium=newsletter&utm_campaign=morgenmoment" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">Anordnung einer Notfalls-Schlichtung</a> will sie Arbeitskampf-Maßnahmen wie Streiks für 30 Tage verbieten. Außerdem unterstützt die Regierung einen <a class="link" href="https://www.koreatimes.co.kr/amp/business/companies/20260518/court-puts-brakes-on-samsung-unions-strike-plan-amid-final-round-of-talks-over-bonuses?utm_source=morgen.moment.at&utm_medium=newsletter&utm_campaign=morgenmoment" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">gerichtlichen Eilantrag</a> von Samsung, der voraussetzt, dass der Geschäftsbetrieb trotz des Streiks aufrecht bleibt, wodurch ein Großstreik schwieriger durchzusetzen ist. Die Arbeiter:innen bleiben dennoch bei ihren Forderungen und nehmen auch Strafen in Kauf. Sie verlassen sich auf ihre kollektive Kraft, denn der Streik könnte für Samsung einen Schaden von umgerechnet rund 20 Milliarden Euro bedeuten.</p><h2 class="heading" style="text-align:left;" id="2-hast-du-das-gesehen">#3 Hast du schon ein Ticket?</h2><p class="paragraph" style="text-align:left;">Heute startet die re:publica 2026 in Berlin. Drei Tage lang wird dort über Digitalisierung, Demokratie, Medienmacht und die Zukunft der Öffentlichkeit diskutiert. Und weil diese Fragen längst nicht an nationalen Grenzen haltmachen, kommt die re:publica heuer erstmals von 2. bis 3. Oktober 2026 auch nach Wien. Wir dürfen dazu den ersten Keynote Speaker der re:publica Vienna 2026 vorstellen: Der renommierte Journalist Ronen Steinke spricht darüber wer in Deutschland und Österreich eigentlich darüber bestimmt, was noch Meinung und was bereits strafbar ist? Ausgehend von seinem neuen Buch „Meinungsfreiheit“ zeigt Ronen Steinke, wie schnell aus dem Schutz der offenen Debatte die Eingrenzung des Sagbaren werden kann: durch Polizei, Justiz, politische Erregung und Gesetze, die oft mit den besten Absichten beginnen.</p><p class="paragraph" style="text-align:left;">Ein Plädoyer für eine offene Gesellschaft, die Widerspruch aushält, statt ihn wegzustrafen. <a class="link" href="https://vienna.re-publica.com/de?utm_source=morgen.moment.at&utm_medium=newsletter&utm_campaign=morgenmoment" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">Hier entlang geht es zu den Tickets.</a> </p><p class="paragraph" style="text-align:left;">Einen kraftvollen Dienstag wünscht dir</p><p class="paragraph" style="text-align:left;">Luca</p><p class="paragraph" style="text-align:left;">/</p><h2 class="heading" style="text-align:left;" id="untersttze-momen-tat"><b>Unterstütze </b><span style="text-decoration:underline;"><b><a class="link" href="https://MOMENT.at?utm_source=morgen.moment.at&utm_medium=newsletter&utm_campaign=morgenmoment" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">MOMENT.at</a></b></span></h2><p class="paragraph" style="text-align:left;"><span style="text-decoration:underline;"><a class="link" href="https://MOMENT.at?utm_source=morgen.moment.at&utm_medium=newsletter&utm_campaign=morgenmoment" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">MOMENT.at</a></span> arbeitet unabhängig von Parteien, Banken und Konzernen. Damit das möglich ist, brauchen wir die Hilfe möglichst vieler Menschen. Alle Möglichkeiten, uns zu unterstützen, findest du <a class="link" href="https://www.moment.at/jetzt/?utm_source=morgen.moment.at&utm_medium=newsletter&utm_campaign=morgenmoment" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">hier. Jeder Euro macht einen Unterschied. Danke! </a></p></div></div>
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  <title>Was für ein Lifestyle?</title>
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  <pubDate>Mon, 18 May 2026 03:00:00 +0000</pubDate>
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Moment mal, <a class="link" href="https://www.youtube.com/watch?v=2LfAqhpkY2E&utm_source=morgen.moment.at&utm_medium=newsletter&utm_campaign=morgenmoment" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">sagt Barbara Blaha. Denn mit der Wirklichkeit hat das nichts zu tun.</a></p><iframe allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen="true" class="youtube_embed" frameborder="0" height="100%" src="https://youtube.com/embed/2LfAqhpkY2E" width="100%"></iframe><h2 class="heading" style="text-align:left;" id="2-in-was-fr-einer-welt-leben-wir-ei">#2 In was für einer Welt leben wir eigentlich?</h2><p class="paragraph" style="text-align:left;">Der <a class="link" href="https://wien.arbeiterkammer.at/beratung/steuerundeinkommen/steuertipps/Familienbonus-Plus.html?utm_source=morgen.moment.at&utm_medium=newsletter&utm_campaign=morgenmoment" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">&quot;Familienbonus Plus&quot;</a> entlastet Familien in Form eines Steuerabsetzbetrags – wer Kinderbeihilfe bekommt, muss weniger Einkommensteuer bezahlen. Familien konnten so bis zu 2.000 Euro pro Kind und Jahr sparen. Die Bundesregierung will den Bonus ab 2027 teilweise zurücknehmen. Für zumindest jede fünfte Familie steigt so die Einkommensteuer. <a class="link" href="https://www.momentum-institut.at/news/familienbonus-kuerzung-trifft-arbeitende-aermere-mittelschicht/?utm_source=morgen.moment.at&utm_medium=newsletter&utm_campaign=morgenmoment" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">Betroffen sind vor allem Arbeiter- und einkommensschwache Familien</a> – sie verlieren durch die Kürzung im Schnitt rund 600 € pro Jahr.</p><p class="paragraph" style="text-align:left;">Familien können den Bonus nämlich nicht mehr nur einem Elternteil zurechnen, sondern müssen ihn zumindest im Verhältnis 75:25 aufteilen. Das ist ein Problem. Denn oft ist nur ein Elternteil Hauptverdiener:in und bekommt überhaupt genug Geld, dass Einkommensteuer anfällt – und nur dort wirkt der Bonus. Hat ein Elternteil also so wenig Einkommen, dass gar keine Einkommensteuer anfällt, fällt durch die neue Regelung ein Viertel des Bonus einfach weg.</p><p class="paragraph" style="text-align:left;">Zwei Drittel der betroffenen Familien sind einkommensschwache Haushalte. Oft sind es Familien, wo ein Elternteil einer schlecht bezahlten Teilzeitarbeit nachgehen muss – meistens Frauen. Die Regierung will Menschen so in Vollzeitarbeit zwingen. Viele Personen – eben meistens Frauen – können das aber auf Grund von <a class="link" href="https://www.moment.at/story/der-care-rechner-ist-da-wer-macht-eigentlich-die-unbezahlte-arbeit-zuhause/?utm_source=morgen.moment.at&utm_medium=newsletter&utm_campaign=morgenmoment" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">Care-Pflichten</a> nicht. Trotz ihrer Mehrfachbelastung zahlen sie in Zukunft noch zusätzlich drauf.</p><h2 class="heading" style="text-align:left;" id="3-besser-geht-doch">#3 Besser geht doch</h2><p class="paragraph" style="text-align:left;">Das <a class="link" href="https://www.who.int/news-room/fact-sheets/detail/polycystic-ovary-syndrome?utm_source=morgen.moment.at&utm_medium=newsletter&utm_campaign=morgenmoment" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">polyzystische Ovarialsyndrom (PCOS)</a> ist eine der häufigsten Hormonerkrankungen bei Frauen. Zu den Symptomen zählen unter anderem: unregelmäßige Menstruation, Insulinresistenz, Gewichtszunahme und eingeschränkte Fruchtbarkeit. Lange wurde vermutet, der Grund für die Krankheit wären Zysten an den Eierstöcken. Auch der Name (Ovarial steht für &quot;den Eierstock betreffend&quot;) legte den Fokus darauf. Dabei haben viele Betroffene gar keine Zysten.</p><p class="paragraph" style="text-align:left;">Inzwischen weiß man: <a class="link" href="https://www.pharmazeutische-zeitung.de/aus-pcos-wird-pmos-165268/?utm_source=morgen.moment.at&utm_medium=newsletter&utm_campaign=morgenmoment" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">Die Erkrankung betrifft das gesamte Hormonsystem</a>, nicht nur die Eierstöcke. Es ist eine sehr komplexe Hormonerkrankung und ein neuer Name soll dem gerecht werden: Nach über 10 Jahren wurde die Krankheit <a class="link" href="https://news.cuanschutz.edu/news-stories/pcos-new-name?utm_campaign=PMOS&utm_source=reddit&utm_medium=social" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">zu Polyendokrines metabolisches Ovarialsyndrom (PMOS) umbenannt</a>. Die Umbenennung soll Fehldiagnosen verringern und die Behandlungsmöglichkeiten verbessern.</p><p class="paragraph" style="text-align:left;">Ein treffender Name hilft Ärzt:innen, die richtigen Fragen zu stellen. Und es hilft Betroffenen, schneller zur richtigen Diagnose und Behandlung zu kommen. Die Namensänderung wurde vor kurzem auf dem Europäischen Endokrinologie-Kongress in Prag bekanntgegeben und im Fachjournal <a class="link" href="https://www.thelancet.com/journals/lancet/article/PIIS0140-6736(26)00717-8/fulltext?utm_source=morgen.moment.at&utm_medium=newsletter&utm_campaign=morgenmoment" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">“The Lancet”</a> veröffentlicht. Der Druck von Betroffenen war ausschlaggebend für die Umbenennung. Ihre Erfahrungen und Perspektiven haben im Prozess eine wichtige Rolle gespielt.</p><h2 class="heading" style="text-align:left;" id="3-besser-geht-doch">#4 Veranstaltungstipp</h2><p class="paragraph" style="text-align:left;">Unser <a class="link" href="https://www.moment.at/story/zuendstoff-live-termine/?utm_source=morgen.moment.at&utm_medium=newsletter&utm_campaign=morgenmoment" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">“Zündstoff”-Podcast</a> kommt wieder auf die Bühne! Amm 8. Juni in der <a class="link" href="https://www.kulisse.at/?utm_source=morgen.moment.at&utm_medium=newsletter&utm_campaign=morgenmoment" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">Kulisse Wien</a> sind unsere Hosts Yasmin Maatouk, Max Leschanz und Jean-Philippe Kindler mit Natascha Strobl zum Thema “Rechtsextremismus” auf der Bühne. Hol dir jetzt dein <a class="link" href="https://www.oeticket.com/event/zuendstoff-live-kulisse-21278722/?affiliate=I4I&utm_source=morgen.moment.at&utm_medium=newsletter&utm_campaign=morgenmoment" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">Ticket</a>!</p><p class="paragraph" style="text-align:left;">Alle bisherigen Folgen findest du <a class="link" href="https://zuendstoff.podbean.com/?utm_source=morgen.moment.at&utm_medium=newsletter&utm_campaign=morgenmoment" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">hier </a>oder <a class="link" href="https://www.moment.at/story/zuendstoff-podcast/?utm_source=morgen.moment.at&utm_medium=newsletter&utm_campaign=morgenmoment" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">hier.</a></p><p class="paragraph" style="text-align:left;"></p><p class="paragraph" style="text-align:left;">Einen entspannten Start in die Woche wünscht dir</p><p class="paragraph" style="text-align:left;">Luca</p><h2 class="heading" style="text-align:left;" id="untersttze-momen-tat"><b>Unterstütze </b><span style="text-decoration:underline;"><b><a class="link" href="https://MOMENT.at?utm_source=morgen.moment.at&utm_medium=newsletter&utm_campaign=morgenmoment" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">MOMENT.at</a></b></span></h2><p class="paragraph" style="text-align:left;"><span style="text-decoration:underline;"><a class="link" href="https://MOMENT.at?utm_source=morgen.moment.at&utm_medium=newsletter&utm_campaign=morgenmoment" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">MOMENT.at</a></span> arbeitet unabhängig von Parteien, Banken und Konzernen. 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